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Kann Europa Geopolitik?

Bitte beachten Sie die geänderte Anfangszeit! 19 Uhr statt 18 Uhr! Geänderter Raum HZ 11 statt HZ 10!

Technologische Entwicklungen prägen zunehmend die globalen Machtverhältnisse. Staaten wie die USA und China sichern sich strategische Vorteile durch den Zugriff auf Rohstoffe, Innovationen und Energiequellen, während Europa in vielen Bereichen an Einfluss verliert. Dass Entscheidungen über die Zukunft unseres Kontinents teilweise ohne europäische Beteiligung getroffen werden, ist ein deutliches Warnsignal für die schwindende globale Bedeutung Europas.

Während andere Akteure ihre Interessen entschlossen verfolgen, agiert Europa häufig zögerlich und uneinheitlich. Es fehlt an einer klaren, selbstbewussten geopolitischen Strategie, die auf eigenen Ressourcen, Technologien und Standards basiert. Ohne eine solche Ausrichtung droht Europa, wirtschaftlich wie politisch weiter zurückzufallen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage:
„Kann Europa Geopolitik?“

Ich freue mich sehr, dass Herr Nico Lange sich bereit erklärt hat, zu dieser Frage Stellung zu beziehen und im Anschluss an seinen Vortrag mit uns in die Diskussion zu treten.

Herr Lange ist Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit (IRIS) sowie Senior Fellow beim Think Tank CEPA in Washington, D.C. Er gehört der Beratergruppe der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie zu Sicherheits‑ und Verteidigungsindustrie an. Von 2010 bis 2022 leitete er den Leitungsstab des Bundesministeriums der Verteidigung und war anschließend Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Zuvor war er stellvertretender Bundesgeschäftsführer der CDU und Beauftragter für Innovation und Strategie der Landesregierung des Saarlandes.

Darüber hinaus leitete Herr Lange die Auslandsbüros der Konrad‑Adenauer‑Stiftung in Washington, D.C. und Kyjiw, lehrte mit einem Stipendium an der Staatlichen Universität St. Petersburg und diente zuvor als Zeitsoldat der Bundeswehr mit Auslandseinsätzen in Bosnien‑Herzegowina und im Kosovo.

Es ist mir zudem eine besondere Freude, Ihnen mitzuteilen, dass diese Veranstaltung die erste gemeinsame Veranstaltung in Kooperation mit der „Fachgruppe für außen‑ und sicherheitspolitische Themen (FAUST) an der Goethe‑Universität Frankfurt am Main“ als Teil des „Bundesverbands Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH)“ ist. Diese neue Zusammenarbeit eröffnet wertvolle Perspektiven und stärkt den Austausch zwischen Wissenschaft, sicherheitspolitischer Praxis und unserer Gesellschaft.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und weiterem Austausch.
Bitte leiten Sie diese Einladung gern an interessierte Personen in Ihrem Freundes‑ und Bekanntenkreis weiter. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen anregenden Abend. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 14. Mai 2026.

Das Gebäude ist barrierefrei und verfĂĽgt entsprechend ĂĽber einen Aufzug, im Saal selbst sind regulär Plätze fĂĽr RollstĂĽhle in der ersten Reihe. Einen Lageplan der Goethe-Universität Frankfurt finden Sie hier. Er zeigt das Hörsaalzentrum (Nr. 13), entsprechend markiert. Ebenfalls verzeichnet sind Parkmöglichkeiten, darunter das öffentliche Parkhaus in der Max-Horkheimer-StraĂźe direkt am Campus Westend.

Bitte beachten Sie die geänderte Anfangszeit! 19 Uhr statt 18 Uhr! HZ 11 statt HZ 10!

Anmeldungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich

Veranstaltungsdetails

Datum:
19. Mai 2026
Zeit:
19:00 – 20:30

Veranstaltungsort

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Raum HZ 11 Hörsaalzentrum (Gebäude Nr. 13) Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt am Main
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Zu Gast:

Nico Lange

Direktor des IRIS Instituts fĂĽr Risikoanalysen und Internationale Sicherheit, Senior Fellow beim Center for European Policy Analysis

Nico Lange ist Gründer und Direktor des IRIS Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit sowie Senior Fellow für Transatlantische Sicherheit und Verteidigung beim Center for European Policy Analysis in Washington D.C. Er studierte Politik-, Kommunikationswissenschaften und Informatik an der Universität Greifswald und schloss mit einem Magister ab. Zuvor war er in Leitungspositionen bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, in der Saarländischen Staatskanzlei, als Leiter des Leitungsstabs im Bundesministerium der Verteidigung und bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Gastgeber:

Ava Nouripour-Welteke

Ava Nouripour-Welteke ist Regionalkreisleiterin des Forums Frankfurt der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und als Beisitzerin im Vorstand aktiv. In Ihrer Rolle organisiert und begleitet sie sicherheits- und auĂźenpolitische Veranstaltungen sowie Dialogformate in der Rhein-Main-Region. Ihr Engagement fokussiert sich auf transatlantische Themen, sicherheitspolitische Bildung und Ă–ffentlichen Austausch.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Michael Simon

BĂĽroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
0228 – 62 50 31
0228 – 61 66 04