Nach wochenlanger Blockade gibt der Noch-PrĂ€sident der USA, Donald Trump, nun grĂŒnes Licht fĂŒr die AmtsĂŒbergabe an seinen gewĂ€hlten Nachfolger Joe Biden. Biden hat indes klar signalisiert, dass er zu einer engen Zusammenarbeit mit den VerbĂŒndeten zurĂŒckkehren will. Damit stellt sich jetzt konkret die Frage: Wie weiter mit Europa?
Auch wenn sich die neue US-Administration sich in den internationalen Beziehungen neu aufstellen will: Europa muss nun Farbe bekennen und klarmachen, wohin die Reise in der Zusammenarbeit mit Washington gehen soll â sowohl in der NATO wie auch in der EuropĂ€ischen Union. Schon bald werden die europĂ€ischen Partner und auch Deutschland konkrete VorschlĂ€ge liefern mĂŒssen. Fragen gibt es viele:
Was erwartet Europa von der neuen Biden-Administration? Wie bereiten sich Deutschland und die EU auf die neue US-FĂŒhrung vor? Gibt es noch eine einheitliche europĂ€ische Position zu den transatlantischen Beziehungen â insbesondere in Fragen der Sicherheitspolitik?
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer widersprach kĂŒrzlich dem französischen PrĂ€sidenten mit klaren Worten und stellte sich deutlich hinter die transatlantische Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit: Sicherheit in Europa ginge nur mit der NATO und den USA zusammen. Welche Rolle spielt hier der amerikanische nukleare Rettungsschirm und wie passt die Forderung des SPD-Arbeitspapiers einer EuropĂ€ischen Armee in die ganze Debatte?





