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Neue, disruptive Technologien – Auswirkungen auf Sicherheit, Verteidigung und Streitkräfte

Auf­zeich­nung der Ver­an­stal­tung vom 16. Juni aus der NATO 2030-Reihe:

Begrü­ßung und Ein­füh­rung:
Nor­bert Mül­ler-Till­mann
Regio­nal­lei­ter Schwe­rin der Deut­schen Atlan­ti­schen Gesellschaft

Impuls und Dis­kus­si­on:
Dr. San­dro Gay­cken
Grün­der und Direk­tor, Digi­tal Socie­ty Insti­tu­te, Euro­pean School of Manage­ment and Tech­no­lo­gy Ber­lin
Prof. Dr. Car­lo Masa­la
Pro­fes­sor für Inter­na­tio­na­le Poli­tik und Direk­tor, METIS Insti­tut für Stra­te­gie und Vor­aus­schau, Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr München

Mode­ra­ti­on:
Prof. Dr. Joa­chim Krau­se
Direk­tor, Insti­tut für Sicher­heits­po­li­tik an der Uni­ver­si­tät Kiel (ISPK); Her­aus­ge­ber, Siri­us – Zeit­schrift für Stra­te­gi­sche Analysen

Zu Gast:

Prof. Dr. Carlo Masala

Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr München

Prof. Dr. Carlo Masala studierte 1988-1992 an den Universitäten Köln und Bonn Politikwissenschaften, Deutsche und Romanische Philologie. 1996 wurde er mit einer Arbeit über die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promoviert und im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi für das Fach Politische Wissenschaften verliehen.

Nach einer Professurvertretung im SS 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians Universität München, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunächst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tätig war.

Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern.

Im März 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.

Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Politik (ZfP), der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift für Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft.

Dr. Sandro Gaycken

Gründer & Direktor, Digital Society Institute, ESMT Berlin

Dr. Sandro Gaycken ist Gründer und Direktor des Digital Society Institute an der ESMT Berlin. Er hat fünf wissenschaftliche Monographien, drei über Cyberwarfare, und mehr als 60 weitere wissenschaftliche Publikationen zum Thema Cybersicherheit veröffentlicht. Sandro ist ein Oxford Martin School Fellow, Mitglied des Programmkomitees der jährlichen Harvard-MIT-Konferenzreihe zu Cyberverteidigung und Cybernormen, Senior Advisor für die AI Initiative an der Harvard Kennedy School, Co-Leiter des "Programme Transverse Sécurité Défense, Sec. Cybersecurity" an der französischen Eliteuniversität CNAM, EastWest Senior Fellow, Senior Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Mitglied des Gesprächskreises Nachrichtendienste in Deutschland und ständiger Gutachter des IEEE. Als Berater der deutschen Regierung entwickelte er die deutsche Strategie zur Cyber-Außenpolitik, sagte zahlreiche Male im Deutschen Bundestag aus und führte viele parlamentarische Dialoge. Er war maßgeblich am Zustandekommen des deutsch-chinesischen No-Spy-Abkommens des Bundeskanzleramtes, an den Bemühungen des Weißen Hauses USTR zur Eindämmung von Wirtschaftsspionage und an den Bemühungen der IAEA und der G8 zur Kontrolle der nuklearen Cybersicherheit beteiligt. In militärischen Cyber-Angelegenheiten war Sandro Teil des Cyber-Verteidigungs-Weißbuch-Prozesses des deutschen Verteidigungsministeriums und moderierte ressortübergreifende Cyber-Koordinationsbemühungen. Er dient als Sachverständiger in Fällen militärischer Cyber-Spionageabwehr der NATO und als Direktor im SPS-Programm der NATO, das nationale Cyberverteidigungsstrategien und -technologien in der Region des Nahen Ostens entwickelt und implementiert. Als Industrieberater hat Sandro neun große Industriestudien durchgeführt, die von Sicherheitsbewertungen für Smartguns und Halbleiterkomponenten bis hin zu Fragen der strategischen Industrieentwicklung reichen. Er berät große deutsche Cyber-Investoren wie ammer!partners und Allianz ventures, entwickelte die Cyber-Risiko-Bewertungsmethodik der Allianz und erstellte einen Einkaufsleitfaden für den deutschen DIHK und den Mittelstand, der 120 externe Kriterien zur Bewertung der Sicherheitsqualität eines IT-Produkts auflistet. Sandro gründete außerdem das High Assurance Security Unternehmen SECURE ELEMENTS Ltd., das undurchdringliche eingebettete Systeme und hochsichere Ausführungsumgebungen anbietet. Er widmet sich dem offenen Diskurs und der öffentlichen Aufklärung und schreibt regelmäßig Beiträge in führenden deutschen Zeitungen wie dem Handelsblatt, der FAZ, der Süddeutschen und DIE ZEIT. Außerdem kommentiert er regelmäßig Cyber-Themen in Mainstream-Medien wie der Tagesschau, Heute, NTV, N24, CNN, BBC, Bloomberg, Forbes, The Economist, The Guardian, The Times, Wired, Vanity Fair und Al Jazeera.

Moderation:

Prof. Dr. Joachim Krause

Direktor, Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), Herausgeber, Sirius – Zeitschrift für Strategische Analysen

Joachim Krause (* 1951 in Heide, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er war von 2001 bis 2016 Professor für Internationale Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist seit 2002 Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel. Von 2014-2020 war er im Vorstand der Stiftung Wissenschaft und Demokratie. Er ist außerdem Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift für strategische Analysen „Sirius“.

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Michael Simon

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Norbert Müller-Tillmann

Regionalkreisleiter
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JoachimKrause Faust, Thomas
Olaf Lies 16.05.2018, Niedersachsen, Hannover: Olaf Lies (SPD), Umwelt- und Energieminister von Niedersachsen, steht im Landtagsfoyer. Foto: Holger Hollemann/dpa | Verwendung weltweit Holger Holleman (dpa) picture alliance
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