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Die Beziehungen mit Großbritannien nach dem Brexit: Freundschaft nach der Scheidung? (Nürnberger Sicherheitsgespräche Tag 7)

Wir freu­en uns, Sie zu die­ser Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung des Deut­schen Bun­des­wehr­Ver­ban­des, der Deut­schen Atlan­ti­schen Gesell­schaft e.V., der Gesell­schaft für Sicher­heits­po­li­tik e.V., der Clau­se­witz-Gesell­schaft e.V., der Nürn­ber­ger Zei­tung, des Reser­vis­ten­ver­bands Lan­des­grup­pe Bay­ern und der Fried­rich-Nau­mann-Stif­tung für die Frei­hei­t/­Tho­mas-Deh­ler-Stif­tung ein­la­den zu können.

Mit dem Ende des kal­ten Krie­ges begann eine gol­de­ne Ära des Libe­ra­lis­mus. Der Kom­mu­nis­mus wur­de schein­bar auf den „Müll­hau­fen der Geschich­te“ gewor­fen und immer mehr Staa­ten orga­ni­sier­ten sich als libe­ra­le Demo­kra­tie. Der Bei­tritt zu inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen war dabei oft­mals ein Mit­tel der neu­en demo­kra­ti­schen Staats­füh­rer, die neue libe­ral­de­mo­kra­ti­sche Ord­nung im Inne­ren des Staa­tes auch durch inter­na­tio­na­le Ver­pflich­tun­gen fest­zu­zur­ren. In jüngs­ter Zeit ist der Libe­ra­lis­mus als Sys­tem der inter­na­tio­na­len Ord­nung aller­dings in der Kri­se. Wie soll­ten wir auf all die­se Ent­wick­lun­gen reagie­ren? Was kön­nen wir tun, damit die libe­ra­le Demo­kra­tie eine attrak­ti­ve Staats­ord­nung für mög­lichst vie­le Län­der der Welt ist? Und wie kön­nen wir uns für die libe­ra­le Welt­ord­nung ein­set­zen? Die­se Fra­gen wol­len wir mit ver­schie­de­nen Exper­ten und Ihnen diskutieren.

Auf­grund der Coro­na-beding­ten Auf­la­gen in die­sem Jahr als digi­ta­le Gesprächs­rei­he – die Nürn­ber­ger Sicherheitsgespräche.

Hin­weis: Die Anmel­dung zu jedem ein­zel­nen Vor­trag ist Vor­aus­set­zung zur Teilnahme.

Kom­plet­tes Programm

Wera Hob­house MP
Mem­ber of the House of Com­mons (UK Libe­ral Democrats)

 

Anmel­de­link: Die Bezie­hun­gen mit Groß­bri­tan­ni­en nach dem Bre­x­it: Freund­schaft nach der Scheidung?

Details

Datum:
8. Juli 2021
Zeit:
19:00 – 20:30
Webseite:
https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/gdflo

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Wera Hobhouse MP

Member of the House of Commons (UK Liberal Democrats)

Wera von Reden war als Schülerin bei den Protesten gegen das Endlager für hochradioaktive Abfälle in Gorleben aktiv.[1] Sie studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Münster und an der École des Beaux Arts in Paris und schloss das Studium mit einem Master an der FU Berlin ab. 1989 heiratete sie den englischen Unternehmer William Hobhouse, sie haben vier Kinder. Bis 1999 wohnte Wera Hobhouse mit ihrer Familie in Liverpool und danach in Rochdale, wo William Hobhouse eine Fabrik für Textilchemikalien leitet. Bereits in der Region Liverpool engagierten sich Hobhouse und ihr Mann in der Kommunalpolitik. Nach ihrem Umzug nach Rochdale wurde Wera Hobhouse 2004 zum Councillor (Gemeinderatsmitglied) im Metropolitan Borough of Rochdale gewählt und wirkte gegen die Bebauung einer asbestbelasteten Industriebrache. Sie verließ 2005 die Conservative Party und wurde Mitglied der Liberal Democrats. Hobhouse erhielt 2007 die britische Staatsbürgerschaft. 2010 wurde sie als Gemeinderätin für die Liberalen wiedergewählt, war aber als Kandidatin bei den britischen Unterhauswahlen in einem der Wahlkreise in Rochdale im selben Jahr erfolglos.
2014 zog Hobhouse mit der Familie nach Bath, wo sie im selben Jahr erfolglos im Wahlbezirk Bath and North East Somerset bei den Unterhauswahlen kandidierte. Bei den Unterhauswahlen 2017 konnte sie den bisher von den Konservativen gehaltenen Unterhaussitz für Bath erobern und ist seither Mitglied des Unterhauses. Hobhouse wirkt als Gegnerin des Brexit im Brexit-Parlamentsausschuss. Sie brachte 2018 eine Gesetzespräzisierung gegen sexuelle Belästigung durch Upskirting ein.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Michael Simon

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