Frank Mehring und Hermann Strasser entwickeln in ihrem soeben erschienenen Buch neue Diagnose der Demokratiekrise der USA, in der Amok, Waffenmythen und Trumpismus zusammengedacht werden. Es wird gezeigt wie Politik als Reality-TV funktioniert und Affekte demokratische Machtstrukturen verdrängen.
Das Buch ist eine eindringliche Analyse der USA als Gesellschaft im kollektiven Ausnahmezustand, in der Amokläufe, Waffenfetischismus und politische Inszenierung keine getrennten Phänomene mehr sind. Es zeigt wie Gewalt, Affekt und Medienspektakel gemeinsam die demokratische Kultur aushöhlen und warum dieses Zusammenspiel weit über Amerika hinausreicht. Das Buch richtet sich u.a. an eine breite Öffentlichkeit, um die aktuellen Gewaltphänomene, den Rechtspopulismus und die Krise der Demokratie in ihrem inneren Zusammenhang zu verstehen.
Frank Mehring ist Professor für American Studies an der Radboud University Nijmegen und Präsident der Netherlands American Studies Association.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) und der Gesellschaft fĂĽr Sicherheitspolitik statt.



