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Gemeinsam in Zeiten des Krieges – Zum Stand der transatlantischen Beziehungen

Zoom-Veranstaltung

Die letzte Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) war gleichzeitig die letzte MSC vor der Zeitenwende durch die russische Aufkündigung der Europäischen Friedensordnung. Kurz danach begann der russische Angriffskrieg, der nun seit fast einem Jahr in Deutschlands Nachbarschaft tobt. Wir nehmen dies zum Anlass, um direkt nach der MSC 2023 mit der deutschen Botschafterin in Washington, Dr. Emily Haber, eine transatlantische Bestandsaufnahme vorzunehmen: Welche Rolle spielen die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine, aber auch die Diskussionen um das grüne Investititionspaket der Biden-Administration, in den diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Berlin? Wie nah sind sich beide Hauptstädte im Umgang mit China?

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft freut sich, zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen neben Frau Botschafterin Dr. Emily Haber auch Dr. Norbert Roettgen, Dr. Nils Schmid und Dr. Klaus Scharioth zu einem weiteren Atlantic Talk zu begrüßen. Der Tagesspiegel-Journalist Christoph von Marschall wird die Veranstaltung moderieren.

Die Veranstaltung wird im Tagesspiegel-Studio in Berlin produziert. Ihre Fragen können Sie wie gewohnt via Zoom stellen. Für eine Online-Teilnahme melden Sie sich bitte hier an:

 

In Zusammenarbeit mit:

Veranstaltungsdetails

Datum:
1. März 2023
Zeit:
18:30 – 20:00

Veranstalter

Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.
Telefon:
030 20649–134
ata-dag.de

Veranstaltungsort

N.N.

10117 Berlin
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Zu Gast:

Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth

Dr. Klaus Scharioth schloss sein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Freiburg und Genf mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab, bevor er Internationale Beziehungen und Völkerrecht und Internationale Wirtschaft an der Fletcher School of Law and Diplomacy sowie an der Harvard Law School und der John F. Kennedy School of Government studierte. 1976 trat er in den diplomatischen Dienst ein und leitete von 1993 bis 1996 das Büro des NATO-Generalsekretärs in Brüssel. Im Auswärtigen Amt diente er unter anderem als Referatsleiter Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Unterabteilungsleiter für Internationale Sicherheit und Nordamerika sowie anschließend als Politischer Direktor und Leiter der Politischen Abteilung (1999-2002). Vor seiner letzten Verwendung als deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006-2011) war er Staatssekretär des Auswärtigen Amtes (2002-2006).

Botschafterin Dr. Emily Haber

Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in den USA

Dr. Emily Margarethe Haber ist promovierte Historikerin und seit Juni 2018 Deutsche Botschafterin in den Vereinigten Staaten. Vor ihrer Versetzung nach Washington, D.C. war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen im Auswärtigen Amt in Berlin tätig. 2009 wurde sie zur Politischen Direktorin und 2011 zur Staatssekretärin ernannt. Sie war jeweils die erste Frau auf diesen Posten. Anschließend wurde sie an das Bundesinnenministerium abgeordnet, wo sie als Staatssekretärin von 2014 bis 2018 für innere Sicherheit und Migrationspolitik zuständig war. Frau Haber verfügt über langjährige Erfahrung mit Russland und der ehemaligen Sowjetunion. Sie war mehrfach an der Deutschen Botschaft Moskau eingesetzt, u.a. als Leiterin der Politischen Abteilung. Im Auswärtigen Amt in Berlin leitete sie u.a. das OSZE-Referat und war Beauftragte für den West-Balkan.

Dr. Nils Schmid MdB

Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages

Nils Schmid ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und seit 2018 außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Außerdem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, der bis 2021 auch für das Thema digitale Infrastruktur zuständig war. Darüber hinaus ist er seit 2019 Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung – seit 2020 als Mitglied des Vorstands und seit 2022 als deutscher Co-Vorsitzende des Vorstands. Von 2011 bis 2016 war er Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretender Ministerpräsident.

Dr. Norbert Röttgen MdB

Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages

Norbert Röttgen MdB wurde am 2. Juli 1965 in Meckenheim geboren und ist in Rheinbach aufgewachsen. Das Jura-Studium absolvierte er im benachbarten Bonn, wo er 1989 das erste und 1993 das zweite Staatsexamen ablegte. Im Jahr 2001 folgte die Promotion. 1992 wurde Röttgen zum Vorsitzenden der Jungen Union Nordrhein-Westfalen gewählt. 1994 kandidierte er erstmals für den Deutschen Bundestag und wurde seitdem bei jeder Bundestagswahl direkt gewählt. In Bonn, später in Berlin beschäftigte sich Norbert Röttgen zunächst schwerpunktmäßig mit rechtspolitischen Fragestellungen. Er war einige Jahre rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Christlich-Demokratischer Juristen (BACDJ). Im Februar 2005 übernahm Röttgen das Amt des 1. Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ehe er im Oktober 2009 zum Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit berufen wurde. Von Januar 2014 bis Oktober 2021 war Norbert Röttgen Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dr. Nicolas Fescharek

Referent
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136

Kamala Jakubeit MSSc

Referentin
Atlantic Talk Berlin
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
Bildnachweise für diese Seite
 Copyright
Emily Haber Johnny Shryock Deutsche Vertretungen in den USA
Nils Schmid MdL BW Sven Teschke
Kamala Jakubeit Leonhard Simon zugeschnitten
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