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Tag der Befreiung?

Veranstaltung anlÀsslich 80 Jahre Kriegsende

Am 8. Mai 2025 jĂ€hrt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 80. Mal. Dieser Tag markiert das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die Millionen Menschenleben forderte. Das Ende des verbrecherischen NS-Regimes war fĂŒr Europa zweifelsohne eine Befreiung. Jedoch: die HĂ€lfte Europas – und auch die HĂ€lfte Deutschlands – kam vom Regen in die Traufe: Auf die nationalsozialistische Gewaltherrschaft folgte die kommunistische Diktatur. Der Historiker Hubertus Knabe, prominenter Kenner der DDR-Geschichte, ruft in seinem Buch „Tag der Befreiung?“ diese oft vernachlĂ€ssigte Seite des Kriegsendes und das damit verbundene Leid der deutschen Bevölkerung eindringlich in Erinnerung. WĂ€hrend Westdeutschland in der Nachkriegszeit Demokratie und Freiheit erlangte, erlebten viele Ostdeutsche eine erneute Diktatur. Der Terror der Nachkriegszeit in Ostdeutschland schuf die Voraussetzung fĂŒr die Etablierung der mehr als 40-jĂ€hrigen SED-Diktatur in Ostdeutschland.

Warum wird der 8. Mai in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich bewertet? Welche Folgen ergeben sich durch unterschiedliche Erfahrungen in Ost und West auf das SelbstverstĂ€ndnis sowie auf die historische und politische Kultur in Deutschland bis heute? Welche Lehren ziehen wir aus den Erfahrungen der totalitĂ€ren Systeme des 20. Jahrhunderts fĂŒr die Demokratie in unserer Zeit?

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 16. April 2025 an ĂŒber:
Tel: 0385 / 5 11 – 30 03        Bw: 8670 / 30 03
Email: LKdoMVEinladungsmanagement@Bundeswehr.org

 

In Kooperation mit:

Veranstaltungsdetails

Datum:
23. April 2025
Zeit:
18:00 – 19:30

Veranstaltungsort

IHK zu Schwerin
Graf-Schack-Allee 12
19053 Schwerin
Deutschland
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Zu Gast:

Dr. Hubertus Knabe

Historiker und Publizist

Dr. Hubertus Knabe wurde nach der Flucht seiner Eltern aus der DDR 1959 in Unna geboren. Er arbeitet und publiziert seit mehr als 40 Jahren ĂŒber die DDR und den Kommunismus. Sein Oeuvre umfasst mehr als ein Dutzend BĂŒcher sowie ĂŒber zweihundert AufsĂ€tze und Zeitungsartikel. Von 1992 bis 2000 war er leitender Wissenschaftler in der Stasi-Unterlagen-Behörde. Anschließend fĂŒhrte er 18 Jahre die GedenkstĂ€tte im ehemaligen Stasi-GefĂ€ngnis Berlin-Hohenschönhausen. Seit 2020 arbeitet er am Lehrstuhl fĂŒr Neuere Geschichte der UniversitĂ€t WĂŒrzburg. 2009 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Elisabet Tsirkinidou M.A.

BĂŒroleitung · Referentin
LennĂ©straße 11 · 10785 Berlin
030 20649-134
030 20649-136

Michael Simon

BĂŒroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
0228 – 62 50 31
0228 – 61 66 04

Norbert MĂŒller-Tillmann

Regionalkreisleiter
Regionalkreis Schwerin
030 – 206 49 134
030 – 206 49 136