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Was tun, wenn die Weltordnung wankt? – Vier Jahrzehnte Diplomatie und die Lehren für Deutschland und Europa

Was tun, wenn internationale Ordnungen ins Wanken geraten?

Christoph Eichhorn erlebte als Diplomat den Mauerfall und die friedliche Revolution 1989 an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Er arbeitete an Orten, als dort gerade Geschichte geschrieben wurde: in Moskau, als die Sowjetunion zerbrach; am 11. September in Washington, als sich Terroristenflugzeuge in die Türme des World Trade Centers und das Pentagon stürzten; als Rüstungskontroll-Beauftragter, als Russland 2014 die Krim annektierte und deutsche Geiseln nahm; und als deutscher Botschafter im digitalen Spitzenland Estland und IT-Hub Bulgarien. Vier Jahrzehnte Außenpolitik von innen. Welche Eindrücke und Erfahrungen können heute nützlich sein für unsere deutschen und europäischen Interessen in der wankenden internationalen Ordnung?

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Veranstaltungsdetails

Datum:
14. September 2026
Zeit:
19:00 – 20:30

Veranstalter

Veranstaltungsort

Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern GĂĽnther Uecker in Schwerin
Johannes-Stelling-StraĂźe 29
19053 Schwerin
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Zu Gast:

Botschafter a.D. Christoph Eichhorn

Ehemaliger Deutscher Botschafter in Estland, Bulgarien und Gesandter in Washington

Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien und Gesandter in Washington. Seine vier Jahrzehnte Erfahrungen als Diplomat umfassen u.a. neun Jahre in den USA als Gesandter an der deutschen Botschaft und als Austauschdiplomat für Ukraine-Politik im US-Außenministerium. Er erlebte dort die Anschläge des 11. September 2001 und den Irakkrieg. Während der historischen Wende 1989-1992 arbeitete er an der Botschaft Moskau. In Bonn und Berlin war er Redenschreiber u. Parlamentsreferent im Leitungsstab des Bundesaußenministers, leitete das USA / Kanada-Referat und arbeitete als stv. Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle während des ersten Überfalls Russlands auf die Ukraine 2014.

Als Key-Note-Speaker berät er heute Unternehmen, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung/Cybersicherheit, Außen- u. Sicherheitspolitik, Geopolitische Faktoren in Business Strategien, Fake News und Desinformation und Intercultural Skills für Unternehmen.

Seine Karriere begann er als Journalist und Moderator für ARD-Hörfunk-Anstalten und Consultant für EU-Projekte. Er studierte Geschichte, Politik, Staats-, Europa- und Völkerrecht in Bonn, Berlin, Brüssel und an der London School of Economics.