Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.
Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung ist schon vorbei.

Trump und der US-Truppenabzug – was jetzt auf dem Spiel steht

Eine Atlantic Talk Onlinedebatte mit Gästen aus Wissenschaft und Politik. Moderiert von Werner Sonne.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Einladung/ Ankündigungstext

Einst waren die rund 250 000 US-Soldatinnen und Soldaten der Garant für die Sicherheit in Europa. Doch jetzt kommt diese Gewissheit immer mehr ins Wanken. Mit der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die amerikanischen Truppen weiter drastisch auf nur noch 25 000 zu reduzieren, wächst sowohl in der NATO wie auch in Deutschland die Verunsicherung, kommt auch das transatlantische Verhältnis weiter unter Druck.

Zwar ist der Zeitplan für den Abzug weiterhin ungewiss. Öffentlich diskutiert wird, ob ein Teil der US-Soldatinnen und Soldaten nach Polen verlegt werden soll.

Die amerikanischen Truppen in Deutschland und Europa, ihre Führungskommandos und logistischen Kapazitäten tragen nicht nur entscheidend zur Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der Nato bei, sondern sind zudem die wesentliche Basis für die Unterstützung von nationalen Einsätzen der Vereinigten Staaten im Mittelmeerraum und im Nahen und Mittleren Osten.

Eine Reduzierung der Truppen hätte weitreichende Folgen – für Deutschland, die NATO, die USA selbst und das globale Sicherheitsgefüge. Wir laden Sie herzlich zu unserem zweiten Atlantic Talk zu diesem aktuellen Thema „Trump und der US-Truppenabzug – was jetzt auf dem Spiel steht“ ein und freuen uns auf die Diskussion.

 

Teilnehmer: 0 / ∞

Anmeldungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich

Veranstaltungsdetails

Datum:
14. Juli 2020
Zeit:
16:30 – 17:30

Veranstalter

Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.
Telefon:
030 20649–134
ata-dag.de

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß

Deutsche Atlantische Gesellschaft

Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Seit Oktober 2018 ist Brauß Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß ist Leiter der jährlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Verfasser der Publikation „NATO 2030 – Erfahrung · Herausforderung · Zukunft".

Siemtje Möller MdB

Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Verteidigung

Siemtje Möller ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort seit Januar 2021 verteidigungspolitische Sprecherin, sowie seit Juni 2020 Sprecherin des Seeheimer Kreises der SPD-Bundestagsfraktion. Außerdem ist sie Mitglied im Vorstand der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Im Dezember 2021 wurde Siemtje Möller Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Verteidigung.

Dr. Markus Kaim

Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich und an der Hertie School of Governance, Berlin

PD Dr. habil. Markus Kaim ist Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich sowie Gastdozent an der Hertie School of Governance in Berlin. Seit 2014 ist Dr. Kaim regelmäßig als Experte zu internationalen Krisen im Fernsehen zu Gast. Zu seinen Forschungsgebieten zählen u.a. Deutsche Verteidigungspolitik, Euroatlantische Sicherheitsordnung sowie Krisenmanagement. Weitere Forschungsschwerpunkte seiner Arbeit sind die NATO, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ausgewählter NATO-Partner sowie die Rolle der Vereinten Nationen bei der internationalen Konfliktregelung. Dr. Kaim ist Helmut-Schmidt-Stipendiat der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund of the US.

Justyna Gotkowska

Regional Security Coordinator of the Centre for Eastern Studies (OSW)

Justyna Gotkowska ist Koordinatorin des Regionalen Sicherheitsprogramms im Think-Tank Centre for Eastern Studies (OSW) in Warschau, wo sie seit 2008 arbeitet. Sie studierte Sprachwissenschaft, Internationale Beziehungen und Europastudien in Polen und Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf regionalen, europäischen und transatlantischen Sicherheitsfragen aus mitteleuropäischer Perspektive. Sie begann ihre Forschung mit dem Schwerpunkt deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik und dehnte ihre Expertise in Verteidigungsfragen auf die nordisch-baltische Region und Mitteleuropa aus. In den letzten Jahren hat sie sich ausführlich mit der Verteidigungs- und Abschreckungshaltung der NATO und der USA an der Ostflanke sowie mit den jüngsten Initiativen der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung aus regionaler Perspektive befasst. Sie hat außerdem über die polnische Sicherheits- und Verteidigungspolitik für das englischsprachige Publikum geschrieben. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Veröffentlichungen sowie sicherheitspolitische Kommentatorin für die polnischen und ausländischen Medien.

Generalleutnant a.D. Ben Hodges

Vorsitzender des Center for European Policy Analysis (CEPA)

Kommandierender General der United States Army Europe (2014−2017)

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Kamala Jakubeit MSSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin · YATA Germany Vorstandsmitglied
Atlantic Talk Berlin
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
Bildnachweise für diese Seite
 Copyright
Kamala Jakubeit Leonhard Simon zugeschnitten
Für Abbildungen, die hier nicht gelistet sind, ist kein Urheber-Nachweis notwendig, oder wir selbst sind der Urheber.