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Live aus FRANKFURT: Alte Freunde – neue Partner? Die US-Präsidentschaftswahl 2020

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe »Alte Freunde, neue Partner? Die US-Präsidentschaftswahlen 2020« laden die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik zur Online-Veranstaltung ein.

 

In FRANKFURT diskutieren wir:

Politische Begegnungen im Schlosshotel –
Die transatlantische Wirtschaft nach der Wahl

Nicht nur die schweren ökonomischen Auswirkungen der COVID19-Pandemie in den USA und Europa gebieten es, wirtschaftliche Aspekte der kommenden US-Wahl zu diskutieren. Im Allgemeinen zeichnen die transatlantischen Beziehungen sich durch tiefe wirtschaftliche Kooperation aus. In den vergangenen vier Jahren jedoch zog US-Präsident Donald Trump neue Saiten auf. Von amerikanischer Seite wurde bspw. häufig der Vorwurf eines deutschen Handelsüberschusses erhoben oder Kritik an energiepolitischen Vorhaben geäußert, Stichwort North Stream 2. Hinzu kamen reichlich Zölle auf europäische Waren, von Automobilen bis zu Lebensmitteln. Amerikanische Sanktionen gegen andere Staaten, wie Russland, die Türkei oder Iran, wirkten stark auf die politischen Entscheidungen der EU und Deutschlands ein. Doch wie wird sich der Ausgang der US-Wahl im November auf diese Verhältnisse auswirken, v. a. vor dem Hintergrund der Pandemie? Wie stehen die Chancen, dass es die USA und die EU bzw. Deutschland schaffen, eine vertrauensvolle und auf gemeinsame Werte bauende Handels- und Wirtschaftspolitik zu betreiben?

 

Wir freuen uns auf folgende Gäste:

Omid Nouripour MdB
Außenpolitischer Sprecher der
Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Bundestag

Prof. Dr. Stefan Fröhlich
Professor für Internationale Politik und Politische Ökonomie,
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dr. Josef Braml
Leiter Amerika-Programm,
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Moderation:

Andreas Schwarzkopf
Frankfurter Rundschau

21. Oktober 2020 um 18:30 Uhr

aus dem Schlosshotel Kronberg
Hainstraße 25
61476 Kronberg im Taunus

 

Dabei handelt es sich um eine hybride Veranstaltung, die aufgrund der geltenden Corona-Maßnahmen eine stark begrenzte Anzahl an Zuschauern im Präsenzpublikum erlaubt. Die Gäste werden mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5−2 Metern jeweils zu viert an Tischen platziert.

Anmeldung Präsenzpublikum:

Sollten Sie persönlich an der Veranstaltung teilnehmen wollen, und um die restlose Vergabe der Sitzplätze garantieren zu können, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis Dienstag, den 20. Oktober, per Email an: nicoletta.backhaus@ata-dag.de. Wir senden Ihnen dann eine Zusage Ihrer Anmeldung zu, die zur Teilnahme erforderlich ist.

Anmeldungen von Mitgliedern der DAG werden bevorzugt. Bitte beachten Sie, dass Teilnehmer aus Risikogebieten einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Std. ist, vorlegen müssen.

Anmeldung Online-Publikum:

Alle weiteren Interessierten laden wir herzlich dazu ein, sich nach Registrierung über den untenstehenden Link live online dazu zu schalten!

https://zoom.us/webinar/register/WN_JYrzQZ9URN69jtYCyivSXg

Die Veranstaltung umfasst ca. 45 min moderierter Diskussion sowie anschließende Fragen aus der Online-Zuschauerschaft. Nachdem Sie sich registriert haben, erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur digitalen Teilnahme.

Bitte beachten Sie, dass wir die Veranstaltung aufzeichnen und sie nach der Diskussion auf der Website der Deutschen Atlantischen Gesellschaft veröffentlichen werden.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Backhaus unter nicoletta.backhaus@ata-dag.de oder 030 – 206 491 34.

 

 

 

   

Veranstaltungsdetails

Datum:
21. Oktober 2020
Zeit:
18:30 – 19:30

Veranstalter

Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.
Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Omid Nouripour MdB (tbc)

Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Omid Nouripour ist am 18. Juni 1975 in Teheran (Iran) geboren und besuchte von 1979 bis 1988 die Grund- und Mittelschule in Teheran, 1988 bis 1996 besuchte er das Gymnasium und machte sein Abitur in Frankfurt a.M., bevor er 1996 seine Studien in Deutscher Philologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft in Mainz (ohne Abschluss) begann. Während des Studiums ging er diversen Tätigkeiten nach, u.a. der freien Mitarbeit bei der Frankfurter Rundschau, als Abgeordnetenmitarbeiter bis 2002; und von 2002 bis 2006 als Bundesvorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Omid Nouripour ist seit 2006 Bundestagsabgeordneter und Obmann im Auswärtigen Ausschuss sowie Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Prof. Dr. Stefan Fröhlich

Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Beziehungen

Stefan Fröhlich ist Professor für Internationale Politik und Politische Ökonomie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und lehrt seit vielen Jahren als Gastdozent am Collège d`Europe in Brügge, dem College of Europe in Natolin (Warschau) und dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören globale Ordnungsfragen, Außen(wirtschafts-) und Sicherheitspolitik Deutschlands, der EU und der USA, transatlantische Beziehungen sowie die Internationale Politische Ökonomie.

Professor Fröhlich studierte von 1979 bis 1985 Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Anglistik und Hispanistik in Bonn, Paris, Philadelphia und Washington. Das Studium schloss er 1985 mit einem Magister an der Universität Bonn ab, 1989 erfolgte die Promotion in Bonn, 1996 die Habilitation im Fach Politische Wissenschaft.

Von 1998-2002 war Professor Fröhlich Programmdirektor des Postgraduiertenkollegs „European Studies“ am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn, es folgten Gastdozenturen in u.a. in Antwerpen, Budapest, London, Mailand, Moskau, Boston (Harvard), Tübingen, Wien, Innsbruck und Zürich. Zudem forschte und lehrte er mehrmals in Washington D.C., 2002-2003 als Gastprofessor am Center for Transatlantic Relations an der John Hopkins-University, 2007-2008 am Woodrow Wilson International Center for Scholars und 2016-2017 an der Transatlantic Academy des German Marshall Fund.

Professor Fröhlich ist Autor zahlreicher Fachartikel und Bücher, u.a. „New Perspectives on Transatlantic Relations. Multidisciplinary Approaches“ (2021), „The End of Self-Bondage – German Foreign Policy in a World Without Leadership“ (2021), „Das Ende der Selbstfesselung: Deutsche Außenpolitik in einer Welt ohne Führung“ (2019), „East Asia’s Security Architecture and the Role of the United States“ (2017), „Die Europäische Union als globaler Akteur. Eine Einführung“ (2014) und „Future Perspectives for Transatlantic Relations“ (2012). Seit vielen Jahren ist er gefragter Experte in zahlreichen deutschen und internationalen Medien.

Professor Fröhlich ist Mitglied in zahlreichen Gremien, u.a. der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung Bonn, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft, dem Arbeitskreis Europäische Integration und dem Institut für europäische Politik.

Dr. Josef Braml

Josef Braml, geboren 1968, war über 20 Jahre lang in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig – bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Aspen Institut, der Brookings Institution, der Weltbank und als legislativer Berater im amerikanischen Abgeordnetenhaus.

Seit Januar 2021 ist er am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn verantwortlich für die Weiterentwicklung eines transatlantischen Forschungs- und Beratungsschwerpunktes. Zudem ist er der Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission.

Moderation:

Andreas Schwarzkopf

Leiter des Meinungsressorts der Frankfurter Rundschau

Andreas Schwarzkopf leitet das Ressort Meinung der Frankfurter Rundschau. Er ist seit 2000 Redakteur der FR und mit den Schwerpunkten Außen- und Verteidigungspolitik. Er reiste dafür in die USA, mehrfach nach Afghanistan, Georgien, Rumänien, Bulgarien und in die Türkei. Er moderiert seit rund 15 Jahren Podiumsdiskussionen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Nicoletta Backhaus MSSc

Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
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Omid Nouripour MdB Omid Nouripour MdB, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Fotograf Stefan Kaminski © Stefan Kaminski zugeschnitten
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Porträt Schwarzkopf (c) Frankfurter Rundschau
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