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China in der Weltpolitik: Herausforderung der internationalen Ordnung (NĂŒrnberger SicherheitsgesprĂ€che Tag 3)

Wir freuen uns, Sie zu dieser Kooperationsveranstaltung des Deutschen BundeswehrVerbandes, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V., der Gesellschaft fĂŒr Sicherheitspolitik e.V., der Clausewitz-Gesellschaft e.V., der NĂŒrnberger Zeitung, des Reservistenverbands Landesgruppe Bayern und der Friedrich-Naumann-Stiftung fĂŒr die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung einladen zu können.

Mit dem Ende des kalten Krieges begann eine goldene Ära des Liberalismus. Der Kommunismus wurde scheinbar auf den „MĂŒllhaufen der Geschichte“ geworfen und immer mehr Staaten organisierten sich als liberale Demokratie. Der Beitritt zu internationalen Organisationen war dabei oftmals ein Mittel der neuen demokratischen StaatsfĂŒhrer, die neue liberaldemokratische Ordnung im Inneren des Staates auch durch internationale Verpflichtungen festzuzurren. In jĂŒngster Zeit ist der Liberalismus als System der internationalen Ordnung allerdings in der Krise. Wie sollten wir auf all diese Entwicklungen reagieren? Was können wir tun, damit die liberale Demokratie eine attraktive Staatsordnung fĂŒr möglichst viele LĂ€nder der Welt ist? Und wie können wir uns fĂŒr die liberale Weltordnung einsetzen? Diese Fragen wollen wir mit verschiedenen Experten und Ihnen diskutieren.

Aufgrund der Corona-bedingten Auflagen in diesem Jahr als digitale GesprĂ€chsreihe – die NĂŒrnberger SicherheitsgesprĂ€che.

Hinweis: Die Anmeldung zu jedem einzelnen Vortrag ist Voraussetzung zur Teilnahme.

Komplettes Programm

 

Prof. Dr. Carlo Masala
Professor fĂŒr Internationale Politik an der UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen

Veranstaltungsdetails

Datum:
25. Juni 2021
Zeit:
19:00 – 20:30
Website:
https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/fo833

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Prof. Dr. Carlo Masala

Professor fĂŒr Internationale Politik, UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen

Prof. Dr. Carlo Masala studierte 1988-1992 an den UniversitĂ€ten Köln und Bonn Politikwissenschaften, Deutsche und Romanische Philologie. 1996 wurde er mit einer Arbeit ĂŒber die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promoviert und im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi fĂŒr das Fach Politische Wissenschaften verliehen.

Nach einer Professurvertretung im SS 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians UniversitĂ€t MĂŒnchen, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunĂ€chst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tĂ€tig war.

Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte fĂŒhrten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern.

Im MĂ€rz 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur fĂŒr Internationale Politik an der UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.

Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift fĂŒr Politik (ZfP), der Zeitschrift fĂŒr Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift fĂŒr Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie fĂŒr Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Michael Simon

BĂŒroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
0228 – 62 50 31
0228 – 61 66 04