Zu Beginn des Jahres 2026 sieht sich die Europäische Union mit einer komplexen Verdichtung globaler Spannungsfelder konfrontiert. Inmitten dieser „Polykrise“ – geprägt von geopolitischen Verschiebungen, technologischem Wettbewerb und erodierenden multilateralen Strukturen – steht die europäische Handlungsfähigkeit zunehmend auf dem Prüfstand. Angesichts strategischer Abhängigkeiten, außenpolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen drängt die Frage nach einer souveränen Neupositionierung. Diese Zäsur wirft grundlegende Fragen zur künftigen Selbstbehauptung und Sicherheit auf, über die wir mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten und einer anschließenden Fragerunde im Rahmen des 7. UNESCO-Diskussionsforums fachkundig diskutieren möchten.



