In wenigen Tagen treffen sich in Ankara die Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitglieder zu ihrem 36. Gipfeltreffen. Der Tagungsort an der Schnittstelle von NATO und den Machtblöcken Russlands und Chinas war bewusst gewählt worden. Allerdings war bei Aufstellung der Tagesordnung für das Treffen, der Krieg im Nachbarland zwischen USA, Israel und dem Iran nicht abzusehen.
Dieser hat die Türkei in ein strategisches Dilemma gebracht, denn Präsident Erdogan möchte sein Land aus dem Konflikt heraushalten, seine Außenpolitik zwischen den Machtblöcken fortsetzen und eine Destabilisierung Irans vermeiden, der für die Türkei ein wichtiger Handelspartner und Energielieferant ist.
Dennoch ist die Türkei in den Sog der Auseinandersetzungen geraten. Der Iran hat mehrmals Raketen in Richtung Türkei abgefeuert, die vom Luftabwehrsystem der NATO abgefangen wurden. Die Reaktion der Türkei, war auffällig zurückhaltend. Die Türkei sieht seine erklärte Aufgabe darin, den Nahen Osten dauerhaft zu stabilisieren und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten.
Wie könnte das friedlich und auf diplomatischem Weg gelingen angesichts einer großen Zahl widerstreitender Kräfte in der Region? Diese und andere Fragen diskutieren wir gerne mit unserem Gast, Aret Demirci, Leiter des Türkei-Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Istanbul.
Hierzu darf ich Sie, Ihre Angehörigen und Freunde, auch im Namen unserer Kooperationspartner, herzlich einladen. Diese Einladung dürfen Sie auch gerne weitergeben. Bitte melden Sie sich bis spätestens Montag, 13. Juli 2026 über folgenden Link unseres Kooperationspartners GSP an und geben dabei in der Rubrik „Bemerkungen“ die Namen aller weiteren Teilnehmer an:
Zur Einfahrt in das Kasernengelände ist außerdem die Angabe des Kfz-Kennzeichens, des Fahrzeugtyps und der ‑farbe erforderlich.



