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Der Wandel im Mittleren Osten – Hat der Atomdeal mit dem Iran eine neue Chance?

 

 

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Vom ersten Tag seiner Existenz musste sich der jĂŒdische Staat gegen die arabische Welt wehren. Doch nach Jahrzehnten der Konfrontation hat sich jetzt ein historischer Wandel vollzogen. Die meisten arabischen Staaten haben nun auch offiziell Beziehungen zu Israel aufgenommen. Sie alle eint ein gemeinsamer Gegner: Der Iran.

Gleichzeitig versucht der Westen, nun auch wieder zusammen mit den USA, das Atomabkommen mit dem Iran wiederzubeleben. Das betrifft auch Deutschland als Vertragspartner im Atomdeal.

Israel ist bislang strikt gegen dieses Abkommen. Gestern, am 23. MĂ€rz 2021, wurden die Israelis erneut an die Wahlurnen gerufen – die vierte Wahl innerhalb von zwei Jahren. Der Wahlausgang wird Israels VerhĂ€ltnis zum Iran und seinen AnhĂ€ngern in der Region – vor allem Irak, Syrien und Libanon – beeinflussen. Auch die Zukunft des VerhĂ€ltnisses zu den PalĂ€stinensern, die ebenfalls  Wahlen durchfĂŒhren wollen, steht damit auf der Tagesordnung.

Wir laden Sie zu unserer nĂ€chsten Atlantic Talk-Onlinediskussion ein, in der wir mit interessanten GĂ€sten unmittelbar nach den Wahlen in Israel eine Analyse zum „Wandel im Mittleren Osten“ wagen:

 

Mittwoch, 31. MĂ€rz 2021 – 18:00 Uhr

Impuls

Omid Nouripour MdB, BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen
Außenpolitscher Sprecher der Bundestagsfraktion

 

Diskussion

Roderich Kiesewetter MdB, CDU/CSU
Obmann fĂŒr Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion

Dr. Muriel Asseburg
Senior Fellow, Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika, SWP

Prof. emer. Moshe Zimmermann
Ehemaliger Direktor des Richard-Koebner-Zentrums fĂŒr Deutsche Geschichte, HebrĂ€ische UniversitĂ€t Jerusalem

Daniel Gerlach
Chefredakteur des Magazins Zenith – Zeitschrift fĂŒr den Orient

 

Moderation

Werner Sonne
Journalist und Autor

 

Die Veranstaltung umfasst ein Live-Interview und eine moderierte Diskussion sowie eine anschließende Fragerunde aus dem Publikum.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier oder folgen Sie dem Link in der Box. Nachdem Sie sich registriert haben, erhalten Sie eine BestĂ€tigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme. Bitte beachten Sie, dass wir die Online-Veranstaltung live auf YouTube auf der Website der Deutschen Atlantischen Gesellschaft streamen und anschließend dort veröffentlichen werden.

Veranstaltungsdetails

Datum:
31. MĂ€rz 2021
Zeit:
18:00 – 19:00
Website:
https://zoom.us/webinar/register/WN_YiCuZQrCRaGseXT5XEvDug

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Omid Nouripour MdB (tbc)

Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Omid Nouripour ist am 18. Juni 1975 in Teheran (Iran) geboren und besuchte von 1979 bis 1988 die Grund- und Mittelschule in Teheran, 1988 bis 1996 besuchte er das Gymnasium und machte sein Abitur in Frankfurt a.M., bevor er 1996 seine Studien in Deutscher Philologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft in Mainz (ohne Abschluss) begann. WĂ€hrend des Studiums ging er diversen TĂ€tigkeiten nach, u.a. der freien Mitarbeit bei der Frankfurter Rundschau, als Abgeordnetenmitarbeiter bis 2002; und von 2002 bis 2006 als Bundesvorstandsmitglied von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen. Omid Nouripour ist seit 2006 Bundestagsabgeordneter und Obmann im AuswĂ€rtigen Ausschuss sowie Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Roderich Kiesewetter MdB (CDU)

Sprecher fĂŒr KrisenprĂ€vention der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums

Roderich Kiesewetter ist Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Oberst a.D. der Bundeswehr. Seit 2009 ist er direkt gewĂ€hlter Bundestagsabgeordneter fĂŒr den Wahlkreis Aalen – Heidenheim. Er ist seit 2014 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im AuswĂ€rtigen Ausschuss und war von 11/2020 bis 03/2022 Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, wo er nun stv. Vorsitzender ist. Er ist ordentliches Mitglied des Ausschusses fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten. 2022 wurde er zum Sprecher fĂŒr KrisenprĂ€vention der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewĂ€hlt. Er ist Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss (Notparlament). Im Mai 2022 wurde Roderich Kiesewetter in den Vorstand der Deutschen Atlantischen Gesellschaft gewĂ€hlt.

Dr. Muriel Asseburg

Senior Fellow der Forschungsgruppe: Naher / Mittlerer Osten und Afrika, SWP

Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Sie forscht zu Konflikten und Friedensprozessen im Nahen Osten, insbesondere zu Israel/PalĂ€stina und Syrien, sowie zur Nahostpolitik Deutschlands, Europas und der USA. Asseburg hat in MĂŒnchen Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaft studiert und 2000 promoviert. Außerdem ist sie Autorin des kĂŒrzlich erschienen Buches "Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza: Hintergrund, Eskalation, Folgen".

Professor (emeritus) Moshe Zimmermann

Professor fĂŒr neuere deutsche Geschichte

1986-2013 Direktor des Richard-Koebner-Zentrums fĂŒr Deutsche Geschichte an der HebrĂ€ischen UniversitĂ€t Jerusalem; Relevante Publikationen: Wilhelm Marr - The Patriarch of Antisemitism, New York 1986; Die deutschen Juden 1914-1945, MĂŒnchen 1997; Deutsch-jĂŒdische Vergangenheit: Judenfeindschaft als Herausforderung, Paderborn 2005; Deutsche gegen Deutsche. Das Schicksal der Juden 1938-1945. Berlin 2008; Die Angst vor dem Frieden. Berlin 2010; (mit E.Conze u.a) Das Amt und die Vergangenheit. MĂŒnchen 2010; Vom Rhein an den Jordan. Göttingen 2016

Moderation:

Werner Sonne

Journalist und Autor

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er fĂŒr United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent fĂŒr den WDR in Bonn und Washington tĂ€tig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tĂ€tig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dario Weilandt

Leiter Kommunikation und Digitale Medien
LennĂ©straße 11 · 10785 Berlin
030 20649-134
030 20649-136