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Wirtschaft als Sicherheitsfrage. Wie verwundbar ist Deutschland?

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) laden Sie herzlich zu einer Podiumsdiskussion am 22. Juni 2026 nach Halle (Saale) ein. Wirtschaftliche Stärke, politische Handlungsfähigkeit und Sicherheit sind heute enger miteinander verknüpft denn je. Globale Lieferketten, Energieabhängigkeiten, der Zugang zu Rohstoffen und internationale Handelswege sind längst nicht mehr allein wirtschaftspolitische Fragen – sie berühren unmittelbar die strategische Handlungsfähigkeit Deutschlands. Doch wie verwundbar ist unser Land tatsächlich? Und welche Schlüsse ziehen wir daraus für Sachsen-Anhalt, für Europa und für die kommenden Jahre?

Diesen Fragen widmet sich unser Podium aus Wirtschaft, Sicherheitspolitik und Journalismus:

  • Prof. Dr. Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts fĂĽr Wirtschaftsforschung Halle
  • Catiana Krapp, Handelsblatt
  • Oberst Torsten Alme, Landeskommando Sachsen-Anhalt

Durch den Abend fĂĽhrt der Journalist und Autor Werner Sonne.

Die Veranstaltung bildet zugleich den feierlichen Auftakt unseres Projekts „Klartext Sicherheit« in Sachsen-Anhalt, mit dem wir neue Räume für einen verständlichen und sachlichen Dialog über Sicherheitspolitik schaffen.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Nach der Podiumsdiskussion laden wir Sie herzlich zu einem Get-Together ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen anregenden Austausch.

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Veranstaltungsdetails

Datum:
22. Juni 2026
Zeit:
18:00

Veranstalter

Veranstaltungsort

Leibniz-Institut fĂĽr Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Kleine Märkerstraße 8
06108 Halle (Saale)
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Zu Gast:

Catiana Krapp

Redakteurin

Catiana Krapp absolvierte die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und studierte Volkswirtschaftslehre sowie Politikwissenschaft an der Universität zu Köln, wo sie sowohl ihren Bachelor- als auch ihren Masterabschluss erwarb. Bereits während des Studiums war sie als freie Journalistin tätig und veröffentlichte Beiträge unter anderem für Spiegel Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und Die ZEIT. Seit 2017 ist sie beim Handelsblatt tätig – zunächst im Newsroom, heute als Reporterin im Unternehmensressort mit Schwerpunkt Energie. Ihre Berichterstattung umfasst Themen wie Gas- und Strommärkte, Netzinfrastruktur, Elektromobilität, Greentechnologien sowie die Wärme- und Energiewende.

Prof. Dr. Reint Gropp

Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Prof. Dr. Reint Gropp ist seit 2014 Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Finanzökonomik, Makroökonomik, Unternehmensfinanzierung sowie Geld- und Bankwesen. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg und an der University of Wisconsin–Madison promovierte er 1994 zum Ph.D. in Economics. Vor seinem Wechsel nach Halle war er Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zudem bekleidete er verschiedene wissenschaftliche und leitende Positionen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und bei der Europäischen Zentralbank (EZB), zuletzt als stellvertretender Leiter der Financial Research Division. Darüber hinaus berät er Zentralbanken und internationale Institutionen in wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen.

Oberst Thorsten Alme

Kommandeur Landeskommando Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Oberst Thorsten Alme ist seit November 2024 Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt. Der Berufsoffizier trat 1986 in die Bundeswehr ein und absolvierte ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr Hamburg.
Im Laufe seiner militärischen Laufbahn übernahm er zahlreiche Führungs- und Stabsverwendungen, darunter als Kommandeur des Panzerbataillons 413, Chef des Stabes der 1. Panzerdivision sowie in leitenden Funktionen im Bundesministerium der Verteidigung und im Territorialen Führungskommando der Bundeswehr. Zudem war er Dozent am U.S. Army War College in den USA. Auslandseinsätze führten ihn unter anderem in den Kosovo und nach Afghanistan.

Moderation:

Werner Sonne

Journalist und Autor

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er für United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent für den WDR in Bonn und Washington tätig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tätig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.