Sicherheitspolitische Gespräche im Prinz-Carl-Palais


29 Januar, 2018

München am 15.02.2018, 18.30 Uhr

| Podium

Auf ihrem Gipfel in Warschau im Juli 2016 beschlossen die NATO-Mitgliedstaaten, vier multinationale Kampfbataillone rotierend in Polen, Litauen, Lettland und Estland zu stationieren. Auch 450 Soldaten der Bundeswehr sind im Rahmen dieser “Enhanced Forward Presence”-Strategie im Einsatz. Deutschland übernimmt eine besondere Führungsrolle im Spannungsfeld zwischen Multinationalität und Einbindung möglichst vieler NATO-Mitglieder auf der einen Seite und dem Wunsch nach operativer Effektivität auf der anderen. Auf welche Herausforderungen ist man dort bisher gestoßen? Hat die Doppelstrategie der militärischen Abschreckung und des diplomatischen Dialogs in den letzten Jahren echte Erfolge für den inneren Zusammenhalt und die Sicherheit der Allianz nach außen herbeiführen können? Steht das Bündnis heute geschlossener an der Ostflanke als zu Beginn der Ukrainekrise 2014? Inwieweit ist es gelungen, auch in die NATO hinein integrativ zu wirken? Die Diskussion soll eine Einsatz- und Politikbilanz und gleichzeitig einen Ausblick auf den kommenden NATO Gipfel im Juli 2018 bieten.

Ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt haben neben Bundesminister Christian Schmidt MdB und Staatsminister Dr. Marcel Huber MdL auch Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, I.E. Kersti Kaljulaid, Präsidentin der Republik Estland, Admiral Manfred Nielson, Deputy Supreme Allied Commander Transformation der NATO, Julianne Smith, Direktorin des Transatlantic Security Programms des Center for a New American Security (CNAS) und Dr. Christian Mölling, Stellvertretender Forschungsdirektor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Sicherheitspolitische Gespräche im Prinz-Carl-Palais und findet in deutscher Sprache mit englischer Simultanübersetzung statt.

Sollten Sie an der Veranstaltung interessiert sein, wenden Sie sich bitte an unser Berliner Büro.

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