Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

GefÀhrden imperialistisches Verhalten und Kriege die regelbasierte Weltordnung und unsere Demokratien?

Wir freuen uns, Sie zu einem hochaktuellen, sicherheitspolitischen Abend einzuladen und als Gast Herrn General a.D. Ramms bei uns begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen. General a. D. Egon Ramms


NĂŒrnberger Sicherheitstagung 2026

Weltordnung im Stresstest: Umbruch in der Geopolitik! Neue (Un-)Sicherheit?

Zur Zukunft der NATO nach der doppelten Zeitenwende: Deutschlands neue SchlĂŒsselrolle und Konsequenzen fĂŒr unsere zivile und militĂ€rische Gesamtverteidigung

Nach der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz im Februar 2025 war das Entsetzen ĂŒber die „doppelte Zeitenwende“ groß: Nicht nur hat Putis Russland mit seinem vierjĂ€hrigen Abnutzungs


Deutschland und die Bombe – wer garantiert unsere nukleare Abschreckung?

Laut aktuellen Umfragen glaubt eine Mehrheit der Deutschen nicht mehr, dass wir uns auf den nuklearen Schutzschirm der USA verlassen können. Gleichzeitig droht Russland uns


Das Weltraumkommando der Bundeswehr im hybriden Krieg gegen Deutschland und seine VerbĂŒndeten

Eine wachsende Bedrohung fĂŒr unsere Sicherheit kommt immer mehr aus dem Weltraum. EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und andere Politiker sprechen offen von einem


Seminarreise nach Cadenabbia: Quo vadis NATO?

Zeitenwende in den transatlantischen Beziehungen

NATO 2030 – MilitĂ€risch stark, Politisch geeint, Globaler orientiert

Russlands Aggression gegen die Ukraine im Jahr 2014 und die Annexion der Halbinsel Krim hat die europĂ€ische Sicherheitsordnung grundlegend verĂ€ndert. Die NATO reagierte mit einer Neuausrichtung ihrer Strategie. Nach zwanzig Jahren Fokussierung auf Krisenintervention, Stabilisierung und AufstandsbekĂ€mpfung außerhalb der NATO-Grenzen, sind Abschreckung und Kollektive Verteidigung wieder ihre Hauptaufgabe geworden. Seither setzt das BĂŒndnis schrittweise ein umfangreiches Programm ins Werk, um sein Abschreckungs- und Verteidigungsdispositiv zu erneuern, allerdings unter ganz anderen politischen und militĂ€rischen Bedingungen als im Kalten Krieg.

Nur wenige Jahre spĂ€ter sieht sich das westliche BĂŒndnis einer noch grĂ¶ĂŸeren und weit komplexeren Herausforderung und Bedrohung gegenĂŒber: Der Aufstieg des autoritĂ€ren China zur Weltmacht in politischer, wirtschaftlicher, technologischer und militĂ€rischer Hinsicht verĂ€ndert das gesamte internationale System. Die Vereinigten Staaten sehen in China ihren Hauptrivalen und verlagern ihren strategischen Schwerpunkt in den indo-pazifischen Raum. Dies hat signifikante Auswirkungen auf die EuropĂ€er, die nun weit mehr fĂŒr ihre eigene Sicherheit tun mĂŒssen. Denn Russland versucht weiter, Europa und die NATO zu destabilisieren, vor allem durch Desinformation, Cyber-Angriffe, subversive Aktionen und AufrĂŒstung an Europas Grenzen.

InstabilitĂ€t und Gewalt im SĂŒden Europas, in Nordafrika und im Nahen sind darĂŒber hinaus weiter der NĂ€hrboden fĂŒr Terrorismus und Auslöser anhaltender Migration. Der Klimawandel hat strategische Auswirkungen auf den Wettbewerb um Öl- und Gasvorkommen und fĂŒhrt zu verstĂ€rkter militĂ€rischer PrĂ€senz Russlands im Hohen Norden. Die neuen, disruptiven Technologien des ‚digitalen Zeitalters‘ wirken sich massiv auf Sicherheit und Verteidigung aus und auf die kĂŒnftige Organisation, AusrĂŒstung und EinsatzgrundsĂ€tze von StreitkrĂ€ften. Und schließlich bedrohen wachsende Interessenunterschiede und auch Spannungen zwischen einzelnen VerbĂŒndeten wie in Libyen, in Syrien und im östlichen Mittelmeer den Zusammenhalt und HandlungsfĂ€higkeit der NATO.

Diese vielfĂ€ltigen und gleichzeitigen Herausforderungen verlangen von der Allianz vor allem Einigkeit und Geschlossenheit und daher verstĂ€rkte politische Konsultation und Abstimmung unter allen VerbĂŒndeten. Angestoßen durch die „Hirntod-VorwĂŒrfe“ des französischen PrĂ€sidenten Macron haben sie denn auch einen internen Reflexionsprozess initiiert, wie das BĂŒndnis weiterentwickelt werden soll, damit es seinen Hauptzweck – Sicherheit und StabilitĂ€t fĂŒr alle BĂŒndnispartner – auch unter den drastisch verĂ€nderten strategischen Bedingungen erfĂŒllen kann. GeneralsekretĂ€r Stoltenberg hat sich dazu der UnterstĂŒtzung einer Expertengruppe versichert, die ihre Empfehlungen im November 2020 vorgelegt hat. Auf deren Grundlage werden seither NATO-intern VorschlĂ€ge fĂŒr die Staats- und Regierungschefs entwickelt, die bei ihrem Treffen im Juni 2021, erstmals mit dem neuen amerikanischen PrĂ€sidenten Biden, Weisung fĂŒr ein neues Strategisches Konzept der NATO erteilen werden, das die Hauptaufgabenfelder einer „NATO 2030“ benennt.

Wir wollen die wichtigsten Herausforderungen und daher die Kernthemen, denen sich die Allianz auf ihrem Weg zur NATO 2030 widmen muss, im Einzelnen diskutieren und fragen, wie sich Europa und Deutschland positionieren sollten, um einen neuen transatlantischen Konsens mit den USA zu erzielen.

Wir wĂŒrden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltungsreihe verschiedener Regionalkreise der DAG begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen, fĂŒr die wir als Kooperationspartner die Zeitschrift SIRIUS der Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SWuD) gewinnen konnten.

ZukĂŒnftige Veranstaltungen der Reihe im Überblick

Die nÀchste Veranstaltung ist bereits in Planung.

RĂŒckblick

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von:

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