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Der Wandel im Mittleren Osten – Hat der Atomdeal mit dem Iran eine neue Chance?

Auf­zeich­nung Atlan­tic Talk Online­dis­kus­si­on vom 31. März 2021, 18:00 Uhr:

Vom ers­ten Tag sei­ner Exis­tenz muss­te sich der jüdi­sche Staat gegen die ara­bi­sche Welt weh­ren. Doch nach Jahr­zehn­ten der Kon­fron­ta­ti­on hat sich jetzt ein his­to­ri­scher Wan­del voll­zo­gen. Die meis­ten ara­bi­schen Staa­ten haben nun auch offi­zi­ell Bezie­hun­gen zu Isra­el auf­ge­nom­men. Sie alle eint ein gemein­sa­mer Geg­ner: Der Iran.

Gleich­zei­tig ver­sucht der Wes­ten, nun auch wie­der zusam­men mit den USA, das Atom­ab­kom­men mit dem Iran wie­der­zu­be­le­ben. Das betrifft auch Deutsch­land als Ver­trags­part­ner im Atomdeal.

Isra­el ist bis­lang strikt gegen die­ses Abkom­men. Am 23. März 2021, wur­den die Israe­lis erneut an die Wahl­ur­nen geru­fen – die vier­te Wahl inner­halb von zwei Jah­ren. Der Wahl­aus­gang wird Isra­els Ver­hält­nis zum Iran und sei­nen Anhän­gern in der Regi­on – vor allem Irak, Syri­en und Liba­non – beein­flus­sen. Auch die Zukunft des Ver­hält­nis­ses zu den Paläs­ti­nen­sern, die eben­falls Wah­len durch­füh­ren wol­len, steht damit auf der Tagesordnung.

Wir haben Sie zu unse­rer nächs­ten Atlan­tic Talk-Online­dis­kus­si­on ein­ge­la­den, in der wir mit inter­es­san­ten Gäs­ten unmit­tel­bar nach den Wah­len in Isra­el eine Ana­ly­se zum „Wan­del im Mitt­le­ren Osten“ gewagt haben.

Zu Gast:

Omid Nouripour MdB

Außenpolitscher Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

Omid Nouripour ist am 18. Juni 1975 in Teheran (Iran) geboren und besuchte von 1979 bis 1988 die Grund- und Mittelschule in Teheran, 1988 bis 1996 besuchte er das Gymnasium und machte sein Abitur in Frankfurt a.M., bevor er 1996 seine Studien in Deutscher Philologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft in Mainz (ohne Abschluss) begann. Während des Studiums ging er diversen Tätigkeiten nach, u.a. der freien Mitarbeit bei der Frankfurter Rundschau, als Abgeordnetenmitarbeiter bis 2002; und von 2002 bis 2006 als Bundesvorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Omid Nouripour ist seit 2006 Bundestagsabgeordneter und Obmann im Auswärtigen Ausschuss sowie Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Roderich Kiesewetter MdB

Obmann für Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion

Roderich Kiesewetter ist Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Oberst a.D. der Bundeswehr. Er ist Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss und seit November 2020 Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Seit 2009 ist er direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Aalen – Heidenheim. Er ist seit 2009 ordentliches Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und stv. Mitglied im Verteidigungsausschuss wie im Innenausschuss. Seit 2014 ist er Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss. Des Weiteren ist er seit Februar 2010 Leiter der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung der EU- und Mittelmeerstaaten (PV-UfM) sowie Mitglied der Deutschen Delegation der Interparlamentarischen Konferenz für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP). Von April 2014 bis März 2015 war er Obmann des 1. Untersuchungsausschusses der 18. Wahlperiode (NSA-Untersuchungsausschuss). Seit 2019 ist er Sprecher des Beirats der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Er ist Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss (Notparlament) und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

Professor (emeritus) Moshe Zimmermann

Professor für neuere deutsche Geschichte

1986-2013 Direktor des Richard-Koebner-Zentrums für Deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem; Relevante Publikationen: Wilhelm Marr - The Patriarch of Antisemitism, New York 1986; Die deutschen Juden 1914-1945, München 1997; Deutsch-jüdische Vergangenheit: Judenfeindschaft als Herausforderung, Paderborn 2005; Deutsche gegen Deutsche. Das Schicksal der Juden 1938-1945. Berlin 2008; Die Angst vor dem Frieden. Berlin 2010; (mit E.Conze u.a) Das Amt und die Vergangenheit. München 2010; Vom Rhein an den Jordan. Göttingen 2016

Dr. Muriel Asseburg

Senior Fellow der Forschungsgruppe: Naher / Mittlerer Osten und Afrika, SWP

Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf Konfliktdynamiken und Friedensbemühungen im Nahen Osten (insbesondere Israel/Palästina und Syrien); deutscher, europäischer und amerikanischer Nahostpolitik; sowie Fragen von Staatsbildung, politischer Reformen und Sicherheit im östlichen Mittelmeerraum. Sie ist seit 2017 im internationalen Beirat von Mediterranean Politics, seit 2019 im Wissenschaftlichen Komitee des Middle East Directions Programme des European University Institute in Florenz und seit 2020 Mitglied im Expertenforum Asyl und Migration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In den vergangenen Jahren hat sie an der SWP drittmittelgeförderte Forschungsprojekte zu „Transformation, Elitenwandel und neuer sozialer Mobilisierung in der arabischen Welt“ (2012-2015) und zur „Fragmentierung Syriens“ (2014-2015) geleitet. 2014-2020 war sie zudem im Beirat des Doktorandenprogramms der Zeit-Stiftung "Trajectories of change. Ph.D. Scholarships in Humanities and Social Sciences", Zuvor hatte sie sechs Jahre lang (2006-2012) die Forschungsgruppenleitung inne. Asseburg hat Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und dort im Jahr 2000 promoviert. Sie hat u.a. in Jerusalem, Ramallah, Damaskus und Beirut gelebt und gearbeitet bzw. studiert.

Daniel Gerlach

Chefredakteur des Magazins Zenith – Zeitschrift für den Orient
Moderation:

Werner Sonne

Journalist, publicist, writer

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss arbeitete er für United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 als Korrespondent für den WDR in Bonn und Washington tätig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tätig. 2004 – 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Kamala Jakubeit MSSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin · YATA Germany Vorstandsmitglied
Atlantic Talk Berlin
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
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Omid Nouripour MdB Omid Nouripour MdB, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Fotograf Stefan Kaminski © Stefan Kaminski zugeschnitten
Kamala Jakubeit Leonhard Simon zugeschnitten
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