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Aufzeichnung Atlantic Talk Special vom 25. Februar 2022, 18.30 Uhr:

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Bisher schien es unvorstellbar, doch nun ist es Wirklichkeit: Wladimir Putin hat einen Krieg in Europa begonnen. Die europäische Gemeinschaft ist herausgefordert wie noch nie seit dem 2. Weltkrieg. Wie ist die Lage? Und wie soll es weiter gehen?

Zu diesen Fragen bieten wir in einer Sonderausgabe des Atlantic Talk eine Diskussionsveranstaltung mit unseren kompetenten Experten und Ihnen an.

Zu den vielen Fragen gehört neben den geostrategischen Problemen wie der Rolle der Allianz und dem Zusammenhalt des Westens auch die Zukunft der Energieversorgung. Muss der geplante Kurs der neuen Ampelregierung ganz grundsätzlich auf den Prüfstand?

Es diskutierten mit Ihnen:

Zu Gast:

Generalleutnant a.D. Heinrich BrauĂź

Ehemaliger Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (2013 – 2018)

Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr, Leiter der jährlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und seit Oktober 2018 Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Er ist überdies Verfasser der DAG-Publikation NATO 75 – Entwicklung · Erfolge · Herausforderungen.

Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth

Deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006 – 2011)

Dr. Klaus Scharioth schloss sein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Freiburg und Genf mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab, bevor er Internationale Beziehungen und Völkerrecht und Internationale Wirtschaft an der Fletcher School of Law and Diplomacy sowie an der Harvard Law School und der John F. Kennedy School of Government studierte. 1976 trat er in den diplomatischen Dienst ein und leitete von 1993 bis 1996 das Büro des NATO-Generalsekretärs in Brüssel. Im Auswärtigen Amt diente er unter anderem als Referatsleiter Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Unterabteilungsleiter für Internationale Sicherheit und Nordamerika sowie anschließend als Politischer Direktor und Leiter der Politischen Abteilung (1999-2002). Vor seiner letzten Verwendung als deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006-2011) war er Staatssekretär des Auswärtigen Amtes (2002-2006).

Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim GieĂźmann

Direktor Emeritus, Berghof Foundation (2008 – 2019); Politikwissenschaftler

Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Gießmann ist Direktor Emeritus der Berghof Foundation und Senior Advisor für deren Projekte in Afghanistan und Äthiopien. Zuvor war er Geschäftsführer der Berghof Foundation und stellvertretender wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. Seine Schwerpunkte liegen auf Friedensprozessen, Konflikttransformation und internationaler Sicherheitspolitik. Zudem war er bis 2025 Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Reinhold Robbe

Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages (2005 – 2010); Honorarkonsul der Republik Ruanda

Reinhold Robbe, geboren 1954 im ostfriesischen Bunde, nach der Schule Ausbildung als Verlagskaufmann, danach Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt und Tätigkeit als Geschäftsführer und Pressesprecher beim SPD-Bezirk Weser-Ems, 1994 Wahl in den Deutschen Bundestag für den Wahlkreis „Unterems“. Im Parlament war Robbe zunächst in der Entwicklungszusammenarbeit und ab 1998 im Verteidigungsausschuss tätig. Ab 2002 bis 2005 leitete er den Verteidigungsausschuss und wurde 2005 zum 10. Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages gewählt. Dieses Amt bekleidete Robbe bis 2010. Nach dem Ausscheiden aus dem Parlament ist der Politiker als freier Berater insbesondere im Sicherheits-Sektor-Bereich in verschiedenen Ländern tätig. Außerdem bekleidet er ehrenamtlich verschiedene Funktionen im politischen und evangelischen Milieu und engagiert sich im Kampf gegen Antisemitismus und für die deutsch-israelischen und transatlantischen Beziehungen. Als Honorarkonsul ist er für die Republik Ruanda tätig.

Moderation:

Werner Sonne

Journalist und Autor

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er für United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent für den WDR in Bonn und Washington tätig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tätig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dario Weilandt

LennĂ©straĂźe 11 · 10785 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
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