Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

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Zwischen Westalgie und Vision – die Zukunft der europäischen Verteidigung

Gemeinsam mit unserem Partner, dem George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen, möchten wir insbesondere diejenigen sicherheitspolitischen Entwicklungen in den Blick nehmen, die für die Zukunft der europäischen Verteidigung und die transatlantische Partnerschaft von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören die Frage nach der Zukunft des „alten Westens“, die strategischen Herausforderungen an der östlichen NATO-Flanke und die Implikationen neuer Verteidigungskonzepte, die wachsende Verantwortung Deutschlands für die europäische Sicherheit sowie die Frage, wie Deutschland junge Menschen für die Themen Sicherheit, Resilienz und Gesamtverteidigung gewinnen kann.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf vier hochrangig und kompetent besetzte Diskussionsrunden im gediegenen Ambiente des altehrwĂĽrdigen Hotels Adlon Kempinski.

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Agenda:

Tagesmoderation:

Mariam Kublashvili

Präsidentin, Junge DAG

09:00 Uhr – Eröffnung und Begrüßung

09:20 Uhr – Keynote Address

10:20 Uhr – Panel 1: Ein neuer Westen? Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Moderation:

Nina Haase

Chefreporterin Politik, Deutsche Welle

11:50 Uhr – Panel 2: Eastern Flank Deterrence Initiative (EFDI) – Strategische Implikationen eines neuen Verteidigungskonzepts

Moderation:

Dr. Yevgeniya Gaber

Professorin fĂĽr Nationale Sicherheitsstudien, Abteilung Regionale Sicherheitsstudien, George C. Marshall European Center for Security Studies

13:00 Uhr – Mittagspause

14:00 Uhr – Verleihung des Dr. Karl A. Lamers Peace-Prize

14:15 Uhr – Panel 3: Deutschland als Führungsmacht in Europa?

Moderation:
Prof. Dr. Ralf Roloff

Prof. Dr. Ralf Roloff

Stellvertretender Dekan für akademische Programme, Europäisches Institut für Sicherheitspolitische Studien

15:45 Uhr – Kaffeepause

16:15 Uhr – Panel 4: Generation Zeitenwende – Zwischen Wehrdienst, Resilienz und gesellschaftlicher Verantwortung

Moderation:

Fabian Frenger

Vizepräsident der Jungen DAG und Leiter der Regionalgruppe Berlin, Non-Resident Fellow am Institut für Sicherheit und Strategie (ISS), Reservist

17:30 Uhr – Zusammenfassung der Konferenz

17:40 Uhr – Schlussworte und Verabschiedung

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NATO

Die NATO ist das erfolgreichste sicherheitspolitische Bündnis der Welt und garantiert ihren Mitgliedstaaten seit über 75 Jahren Frieden, Stabilität und Sicherheit auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das Ziel der NATO ist es, die Freiheit und Sicherheit ihrer Mitglieder mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten. Sie fördert demokratische Werte und ermöglicht ihren Mitgliedern Konsultationen und Zusammenarbeit in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen, um Probleme zu lösen, Vertrauen aufzubauen und langfristig Konflikte zu verhindern.

Das transatlantische Verteidigungsbündnis setzt sich für die friedliche Beilegung von Streitigkeiten ein. Wenn die diplomatischen Bemühungen scheitern, verfügt sie über die militärischen Mittel, um Operationen zur Krisenbewältigung durchzuführen. Diese werden im Rahmen der kollektiven Verteidigungsklausel des NATO-Gründungsvertrags – Artikel 5 des Washingtoner Vertrags – oder im Rahmen eines Mandats der Vereinten Nationen durchgeführt, allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Staaten und internationalen Organisationen.

George C. Marshall European Center for Security Studies

Das deutsch-amerikanische George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen ist eines von sechs Regionalzentren des Kriegsministeriums der Vereinigten Staaten. Es hat eine besondere Stellung, da es das einzige Regionalzentrum auĂźerhalb der Vereinigten Staaten ist und gemeinsam mit einer Partnernation gefĂĽhrt wird.

Der Auftrag des Marshall Centers ist es, die europäischen Staaten bei der Übernahme der Verantwortung zur Verteidigung ihres eigenen Kontinents zu unterstützen. Dazu sucht es nach Lücken in der Implementierung der entsprechenden Pläne und fördert ein gemeinsames Sicherheitsverständnis der Verbündeten. Hierzu bringt das Marshall Center Offiziere der Streitkräfte, Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft, Wissenschaftler sowie Fachleute aus dem Sicherheitsbereich zusammen, um Perspektiven auszutauschen, praxisorientierte Ansätze zu entwickeln und die Interoperabilität innerhalb der transatlantischen Gemeinschaft zu stärken.

Bei seiner Auftragserfüllung kann sich das Marshall Center auf eigene Fachexpertise, auf ein weites, seit seiner Gründung 1993 gewachsenes Netzwerk von Fachexperten aus unterschiedlichen Ländern sowie auf ca. 17.000 Alumni aus 165 Ländern stützen.

Mehr über das Marshall Center erfahren →

Presseakkreditierung

Wenn Sie als Pressevertreterinnen und Pressevertreter an unserer Konferenz teilnehmen möchten, bitten wir um vorherige Akkreditierung. Bitte verwenden Sie das Online-Akkreditierungsformular, um sich anzumelden.

Aus den letzten Jahren…

NATO Talk-Geschichte

Im Jahr 2008 eröffneten Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer im Hotel Adlon Kempinski den ersten NATO Talk der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Der NATO Talk hat sich im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten sicherheitspolitischen Konferenzen in Deutschland entwickelt.

Seit 2008 konnte die Deutsche Atlantische Gesellschaft jedes Jahr hochrangige Gäste begrüßen, darunter die NATO-Generalsekretäre Anders Fogh Rasmussen und Jens Stoltenberg, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Verteidigungsminister Boris Pistorius, den damaligen Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland Joschka Fischer und den Staatsminister im Auswärtigen Amt Tobias Lindner.

Der NATO Talk bietet jährlich eine Plattform zum Austausch über die neuesten Entwicklungen in der globalen Sicherheitspolitik, mit besonderem Augenmerk auf die transatlantischen Beziehungen und das NATO-Bündnis. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Zivilgesellschaft schaffen wir ein Forum für den Dialog und setzen uns mit aktuellen und oft strittigen außen- und sicherheitspolitischen Themen auseinander, um die gesellschaftliche Debatte über die Sicherheit Europas und die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft zu fördern.


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