Am 6. November 2025 wurde das Hotel Adlon Kempinski in Berlin erneut zum Ort sicherheitspolitischer Debatten:
Zwischen Westalgie und Vision – die Zukunft der europäischen Verteidigung
Gemeinsam mit unserem Partner, dem George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen, möchten wir insbesondere diejenigen sicherheitspolitischen Entwicklungen in den Blick nehmen, die für die Zukunft der europäischen Verteidigung und die transatlantische Partnerschaft von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören die Frage nach der Zukunft des „alten Westens“, die strategischen Herausforderungen an der östlichen NATO-Flanke und die Implikationen neuer Verteidigungskonzepte, die wachsende Verantwortung Deutschlands für die europäische Sicherheit sowie die Frage, wie Deutschland junge Menschen für die Themen Sicherheit, Resilienz und Gesamtverteidigung gewinnen kann.
Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf vier hochrangig und kompetent besetzte Diskussionsrunden im gediegenen Ambiente des altehrwĂĽrdigen Hotels Adlon Kempinski.
Agenda:
13:00 Uhr – Mittagspause
14:00 Uhr – Verleihung des Dr. Karl A. Lamers Peace-Prize
15:45 Uhr – Kaffeepause
Sponsoren & Partner
Die NATO ist das erfolgreichste sicherheitspolitische Bündnis der Welt und garantiert ihren Mitgliedstaaten seit über 75 Jahren Frieden, Stabilität und Sicherheit auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das Ziel der NATO ist es, die Freiheit und Sicherheit ihrer Mitglieder mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten. Sie fördert demokratische Werte und ermöglicht ihren Mitgliedern Konsultationen und Zusammenarbeit in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen, um Probleme zu lösen, Vertrauen aufzubauen und langfristig Konflikte zu verhindern.
Das transatlantische Verteidigungsbündnis setzt sich für die friedliche Beilegung von Streitigkeiten ein. Wenn die diplomatischen Bemühungen scheitern, verfügt sie über die militärischen Mittel, um Operationen zur Krisenbewältigung durchzuführen. Diese werden im Rahmen der kollektiven Verteidigungsklausel des NATO-Gründungsvertrags – Artikel 5 des Washingtoner Vertrags – oder im Rahmen eines Mandats der Vereinten Nationen durchgeführt, allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Staaten und internationalen Organisationen.
Das deutsch-amerikanische George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen ist eines von sechs Regionalzentren des Kriegsministeriums der Vereinigten Staaten. Es hat eine besondere Stellung, da es das einzige Regionalzentrum auĂźerhalb der Vereinigten Staaten ist und gemeinsam mit einer Partnernation gefĂĽhrt wird.
Der Auftrag des Marshall Centers ist es, die europäischen Staaten bei der Übernahme der Verantwortung zur Verteidigung ihres eigenen Kontinents zu unterstützen. Dazu sucht es nach Lücken in der Implementierung der entsprechenden Pläne und fördert ein gemeinsames Sicherheitsverständnis der Verbündeten. Hierzu bringt das Marshall Center Offiziere der Streitkräfte, Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft, Wissenschaftler sowie Fachleute aus dem Sicherheitsbereich zusammen, um Perspektiven auszutauschen, praxisorientierte Ansätze zu entwickeln und die Interoperabilität innerhalb der transatlantischen Gemeinschaft zu stärken.
Bei seiner Auftragserfüllung kann sich das Marshall Center auf eigene Fachexpertise, auf ein weites, seit seiner Gründung 1993 gewachsenes Netzwerk von Fachexperten aus unterschiedlichen Ländern sowie auf ca. 17.000 Alumni aus 165 Ländern stützen.
Presseakkreditierung
NATO Talk-Geschichte
Seit 2008 konnte die Deutsche Atlantische Gesellschaft jedes Jahr hochrangige Gäste begrüßen, darunter die NATO-Generalsekretäre Anders Fogh Rasmussen und Jens Stoltenberg, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Verteidigungsminister Boris Pistorius, den damaligen Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland Joschka Fischer und den Staatsminister im Auswärtigen Amt Tobias Lindner.
Der NATO Talk bietet jährlich eine Plattform zum Austausch über die neuesten Entwicklungen in der globalen Sicherheitspolitik, mit besonderem Augenmerk auf die transatlantischen Beziehungen und das NATO-Bündnis. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Zivilgesellschaft schaffen wir ein Forum für den Dialog und setzen uns mit aktuellen und oft strittigen außen- und sicherheitspolitischen Themen auseinander, um die gesellschaftliche Debatte über die Sicherheit Europas und die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft zu fördern.
Erfahren Sie als Erstes von neuen Veranstaltungen, werden Sie Mitglied in der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.





















































