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NATO Talk 2021

Aufzeichnung der NATO Talk Konferenz mit Generalsekretär Jens Stoltenberg und vielen mehr.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte für den NATO Talk 2021 klare Erwartungen an die neue Bundesregierung im Gepäck. Mit Blick auf das Zwei-Prozent-Ziel der Allianz stellte Stoltenberg klar: „Ich zähle auf Deutschland, weiterhin in die Verteidigung zu investieren.“ Ebenso zähle er auf ein deutsches Festhalten an der nuklearen Teilhabe der NATO, denn diese sei „unsere ultimative Sicherheitsgarantie“, so der Generalsekretär. „Unser Ziel ist eine Welt frei von Nuklearwaffen. Doch solange andere sie besitzen, muss auch die NATO über sie verfügen“, hielt er fest. Die Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der BAKS fand in diesem Jahr abermals unter strengen Infektionsschutzauflagen statt und wurde auf dem als Studio ausgestatteten Boot ThePioneerOneausgerichtet, das durch das Regierungsviertel kreuzte.

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    Für Stoltenberg kommt Berlin eine zentrale Rolle für die Geschlossenheit des Bündnisses zu: „Sie stehen im Herzen Europas, haben die größte Wirtschaftskraft, und Sie sind Champion des Multilateralismus“, wandte er sich direkt an die Bundesrepublik. „Deutschland hat also eine besondere Verantwortung, die Stärke der NATO zu erhalten“, so Stoltenberg. In Zeiten wachsender Herausforderungen durch Russland und China sei das besonders wichtig, denn ein vereintes Auftreten im Bündnis sei „der beste Weg, diesen zu begegnen.“

    Gäste, Panel, Speaker – Das Programm

    Tagesmoderation

    Dr. Jana Puglierin

    Head of Office, European Council on Foreign Relations, Berlin

    Dr. Jana Puglierin ist Senior Fellow und seit Januar 2020 Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations. Zuvor war sie Leiterin des Alfred-von-Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Sie ist Alumna des Arbeitskreises „Junge Außenpolitiker“ der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und des erweiterten Vorstands von Women in International Security . Sie studierte Politikwissenschaften, öffentliches Recht und Soziologie an der Universität Bonn.

    Dr Jana Puglierin is a Senior Fellow and has been Head of the Berlin Office of the European Council on Foreign Relations since January 2020. Previously, she was head of the Alfred von Oppenheim Centre for European Future Affairs at the German Council on Foreign Relations (DGAP). She is an alumna of the »Young Foreign Policy Makers« working group of the Konrad Adenauer Foundation and a member of the board of the German Atlantic Society and the extended board of Women in International Security . She studied political science, public law and sociology at the University of Bonn.

    Moderierte Begrüßung

    Bundesminister a. D. Christian Schmidt

    Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina; Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft

    Bundesminister a. D. Christian Schmidt trat 2021 das Amt des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina an und ist seit 2006 Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Seit 1990 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. 

    Former Federal Minister Christian Schmidt took office as High Representative for Bosnia and Herzegovina in 2021 and has been President of the German Atlantic Society since 2006. He had been a member of the German Bundestag since 1990. From 2002 to 2005, he was the Defence Policy Spokesman of the CDU/CSU parliamentary group in the Bundestag and subsequently Parliamentary State Secretary to the Federal Minister of Defence until 2013. In 2014, he was appointed Federal Minister of Food and Agriculture, a post he held until 2018. He is Deputy Chairman of the Hanns Seidel Foundation.

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)

    Botschafter Ekkehard Brose begann seine Karriere 1976 als Soldat auf Zeit, bevor er 1978 seine Studien der Volkswirtschaftslehre, Politik, Philosophie und Internationalen Beziehungen in Köln und als Rhodes Stipendiat an der Universität Oxford aufnahm. Anschließend wurde er Referent für Abrüstung und Rüstungskontrolle im Auswärtigen Amt und im Leitungsbereich der Deutschen Botschaften in Moskau und Washington, bevor er 1996 stellvertretender Büroleiter des Generalsekretärs der NATO in Brüssel wurde. Auf seinen Stationen als Wirtschaftsgesandter an der dt. Botschaft Moskau, Unterabteilungsleiter der Europaabteilung des Auswärtigen Amtes, Referatsleiter Sicherheitspolitik in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, als Referatsleiter in der Europaabteilung des Auswärtigen Amtes und als Gesandter der Ständigen Vertretung der BRD bei der NATO, konnte Brose einiges an diplomatischer Praxis sammeln, bevor er 2014 zum Botschafter in der Republik Irak ernannt wurde. Nach seiner Zeit als Beauftragter für Zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, ist der Botschafter seit Oktober 2019 Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.

    Ambassador Ekkehard Brose began his career as a regular soldier in 1976 before he began his studies of economics, politics, philosophy and international relations in Cologne in 1978 and as a Rhodes Scholar at Oxford University. He then became an advisor for disarmament and arms control at the German Foreign Office and in the management section of the German embassies in Moscow and Washington, before becoming Deputy Head of the Office of the NATO Secretary General in Brussels in 1996. In his positions as economic envoy at the German Embassy in Moscow, sub-departmental head of the European Department of the German Foreign Office, head of the security policy division in the Political Department of the Foreign Office, head of division in the European Department of the Foreign Office and as envoy of the Permanent Representation of the Federal Republic of Germany to NATO, Brose was able to gather quite a bit of diplomatic practice before he was appointed ambassador to the Republic of Iraq in 2014. Following his time as Commissioner for Civilian Crisis Prevention and Stabilization at the German Foreign Office, the ambassador has been the President of the Federal Academy for Security Policy since October 2019.

    Gabor Steingart

    Gründer und Herausgeber, Media Pioneer

    Gabor Steingart arbeitete zwanzig Jahre für den „Spiegel“ mit Stationen in Bonn, Berlin und Washington D.C. Er war „Handelsblatt“-Chefredakteur (2010–2012) und Geschäftsführer und Mitgesellschafter der Handelsblatt Media Group (2013–2018). Anschließend gründete er das Unternehmen Media Pioneer und ist Herausgeber und Moderator von Steingarts Morning Briefing. Er sieht sich selbst als „Journalist mit unternehmerischer Ambition“.

    Gabor Steingart worked for »Der Spiegel« for twenty years with stations in Bonn, Berlin and Washington D.C. He was »Handelsblatt« editor-in-chief (2010−2012) and managing director and co-partner of Handelsblatt Media Group (2013−2018). He then founded the company Media Pioneer and is editor and host of Steingarts Morning Briefing. He sees himself as a »journalist with entrepreneurial ambition.

    Moderatorin:

    Dr. Jana Puglierin

    Head of Office, European Council on Foreign Relations, Berlin
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    NATO 2030: Die transatlantische Gemeinschaft im Zeitalter der Strategic Competition
    Keynote und Q&A:

    Jens Stoltenberg

    Generalsekretär der NATO

    Jens Stoltenberg wurde im Oktober 2014 NATO-Generalsekretär, nachdem er schon eine herausragende internationale und nationale Karriere hinter sich hatte: Als ehemaliger norwegischer Ministerpräsident und UN-Sondergesandter war Stoltenberg ein starker Befürworter einer stärkeren globalen und transatlantischen Zusammenarbeit. Bevor er zur NATO kam, war er von 2013 bis 2014 UN-Sondergesandter für den Klimawandel. Er leitete auch hochrangige UN-Panels zur Klimafinanzierung und zur Kohärenz zwischen Entwicklungs‑, humanitärer Hilfe und Umweltpolitik. Das Mandat von Herrn Stoltenberg als NATO-Generalsekretär wurde bis Ende September 2022 verlängert.

    Jens Stoltenberg became NATO Secretary General in October 2014, following a distinguished international and domestic career. As a former Prime Minister of Norway and UN Special Envoy, Mr. Stoltenberg has been a strong supporter of greater global and transatlantic cooperation. Mr. Stoltenberg’s mandate as NATO Secretary General has been extended until the end of September 2022. Before coming to NATO, he was the UN Special Envoy on Climate Change from 2013 to 2014. He has also chaired UN High-level Panels on climate financing and the coherence between development, humanitarian assistance and environmental policies.

    Moderatorin:

    Dr. Jana Puglierin

    Head of Office, European Council on Foreign Relations, Berlin
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    Live Talk aus dem Recording Studio 1
    Die Folgen des Klimawandels – eine Herausforderung für die NATO?

    Rolf Clement

    Chefredakteur, Europäische Sicherheit & Technik (ES&T)

    Rolf Clement ist Journalist und Autor. Von 1989 bis 2017 war er beim Deutschlandfunk (DLF) in Köln tätig, anfangs in der „Ost-West-Redaktion“. Von 1996 bis 2007 war er Leiter der Abteilung Hintergrund und leitender Redakteur der Sendereihe „Hintergrund Politik“. 2007 wurde er Mitglied der Chefredaktion des Senders und Sonderkorrespondent für Sicherheitspolitik. Seit 2017 arbeitet Clement als freier Journalist, unter anderem für den TV-Sender Phoenix und als Chefredakteur der Fachzeitschrift Europäische Sicherheit & Technik. Er ist Lehrbeauftragter an der Hochschule des Bundes in Brühl bei Köln.

    Rolf Clement is a journalist and author. From 1989 to 2017, he worked at Deutschlandfunk (DLF) in Cologne, initially in the »East-West« editorial department. From 1996 to 2007, he was head of the »Hintergrund« department and senior editor of the broadcast series »Background Politics.« In 2007, he became a member of the station’s editorial board and special correspondent for security policy. Since 2017, Clement has worked as a freelance journalist, including for the TV station Phoenix and editor-in-chief of the journal »European Security & Technology«. He is a lecturer at the Hochschule des Bundes in Brühl near Cologne.

    Moderation: 

    Marina Kormbaki

    Politische Reporterin, ThePioneer

    Im Sommer 2015 kam Marina Kormbaki in die Hauptstadt, um fortan über Macht und Menschen im Regierungsviertel zu berichten. Die Grünen stehen bei ihr unter besonderer Beobachtung. Ebenso wie die Außenpolitik – weswegen die 38-Jährige auch gern mal Berlin verlässt und sich auf Recherche ins Ausland begibt. Bei ThePioneer, einem Medienformat neuen Typs für partizipativen Politik- und Wirtschaftsjournalismus, ist Kormbaki Co-Autorin des Security Briefing, einem Newsletter zu Geopolitik, Verteidigung und Diplomatie.

    In the summer of 2015, Marina Kormbaki came to the capital to report on power and people in the government district. The Greens are under special scrutiny. The same goes for foreign policy, which is why the 38-year-old likes to leave Berlin from time to time and go abroad to do research. At ThePioneer, a new type of media format for participatory political and business journalism, Kormbaki is co-author of Security Briefing, a newsletter on geopolitics, defense and diplomacy.

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    Globale Großmachtrivalität und die Folgen für den Westen und die NATO
    Impuls 1: 

    US Botschafter Alexander Vershbow

    Ehemaliger stellvertretender NATO-Generalsekretär; Distinguished Fellow, The Atlantic Council of the United States
    Impuls 2: 

    Dr. Sarah Kirchberger

    Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK)
    Panel: 

    US Botschafter Alexander Vershbow

    Ehemaliger stellvertretender NATO-Generalsekretär; Distinguished Fellow, The Atlantic Council of the United States

    Botschafter Alexander »Sandy« Vershbow ist ein Distinguished Fellow des Scowcroft Center for Strategy and Security und des Eurasia Center. Vershbow war von Februar 2012 bis Oktober 2016 stellvertretender Generalsekretär der NATO. Zuvor war er drei Jahre lang stellvertretender US-Verteidigungsminister für internationale Sicherheitsfragen. In dieser Position war er für die Koordinierung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der USA in Bezug auf die Staaten und internationalen Organisationen in Europa (einschließlich der NATO), im Nahen Osten und in Afrika zuständig. Von 1977 bis 2008 war Vershbow im Auswärtigen Dienst der Vereinigten Staaten tätig. Er diente als US-Botschafter bei der NATO (1998−2001), in der Russischen Föderation (2001−05) und in der Republik Korea (2005−08).

    Ambassador Alexander “Sandy” Vershbow is a distinguished fellow at the Scowcroft Center for Strategy and Security and Eurasia Center. Ambassador Vershbow was the deputy secretary general of NATO from February 2012 to October 2016. Prior to that, he served as the US assistant secretary of defense for international security affairs for three years. In that position, he was responsible for coordinating US security and defense policies relating to the nations and international organizations of Europe (including NATO), the Middle East, and Africa. From 1977 to 2008, Vershbow operated in the United States Foreign Service. He served as US ambassador to NATO (1998−2001); to the Russian Federation (2001−05); and to the Republic of Korea (2005−08).

    Dr. Sarah Kirchberger

    Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK)

    Dr. Sarah Kirchberger ist die Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung in Asien-Pazifik am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK). Sie ist außerdem Nonresident Senior Fellow am Atlantic Council und Vizepräsidentin des Deutschen Maritimen Instituts (DMI). Von 2010–2016 hatte sie an der Universität Hamburg eine Juniorprofessur für das gegenwärtige China und arbeitete 2007–2010 als Analystin in der Marineschiffbauindustrie. Sie ist die Autorin des Buches Assessing China’s Naval Power: Technological Innovation, Economic Constraints, and Strategic Implications (Springer, 2015) und Co-Autorin der Studie The China Plan: A Transatlantic Blueprint for Strategic Competition (Atlantic Council, 2021). Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit den russisch-chinesischen Beziehungen, insbesondere im Bereich der militärtechnischen Kooperation; mit Zukunftstechnologien in der maritimen Sphäre; mit Chinas militärischer und rüstungsindustrieller Entwicklung, sowie mit der strategischen Bedeutung des Südchinesischen Meeres für Chinas Marine- und Weltraumstrategie. Frühere Publikationen behandelten die politischen Systeme und Reformprozesse Chinas und Taiwans sowie festlandchinesische Wahrnehmungen der demokratischen Transition auf Taiwan.

    Dr Sarah Kirchberger is the Head of Asia-Pacific Strategy and Security at the Institute for Security Policy at Kiel University (ISPK). She is also a Nonresident Senior Fellow at the Atlantic Council, and since 2020 serves as the Vice President of the German Maritime Institute (DMI). She holds a PhD and an MA in Sinology from the University of Hamburg. Kirchberger has previously been an Assistant Professor of Contemporary China at the University of Hamburg and a Senior Research Associate at the Ruhr University Bochum. During 2007–2010, she worked as a naval analyst in the surface vessel division of shipbuilder TKMS Blohm+Voss. She is the author of Assessing China’s Naval Power: Technological Innovation, Economic Constraints, and Strategic Implications (Springer, 2015) and co-author of The China Plan: A Transatlantic Blueprint for Strategic Competition (Atlantic Council, 2021). Other recent research focuses on Russia-China relations, in particular their defence-industrial cooperation; 4IR technologies in the maritime sphere; China’s military and defence-industrial development; and the strategic importance of the South China Sea for China’s naval and space strategy. Earlier published work includes analyses of the Chinese and Taiwanese political systems and political reform processes and on Mainland Chinese perceptions of Taiwan’s democratic transformation.

    André Loesekrug-Pietri

    Direktor, Joint European Disruptive Initiative (JEDI), Ehemaliger Sonderberater des französischen Verteidigungsministers

    André Loesekrug-Pietri, Deutsche und Französische Staatsangehörigkeit, hatte Führungspositionen in Private Equity, Regierung, Industrie und als Unternehmer. Angefangen als Assistent des CEO von Aerospace-Airbus, verbrachte er 15 Jahre in Private Equity und Venture Capital, darunter 10 Jahre in China, und investierte in europäische Unternehmen mit globalen Ambitionen. Im Jahr 2017 wurde er zum Sonderberater der französischen Verteidigungsministerin, zuständig für europäische Verteidigungspolitik, Entwicklung/ Sicherheitsthemen und Technologie. Er ist heute Direktor der Joint European Disruptive Initiative (JEDI) mit dem Ziel, Europa auf Augenhöhe mit den USA und China in der Entwicklung von neuen Technologien zu bringen, und startete 2020 die 1. ‚Darpa-type‘ GrandChallenge aus Europa. Er studierte an der HEC und der Harvard Kennedy School und besuchte die Luft- und Raumfahrttechnikschule Sup-Aero. Er wurde vom World Economic Forum zum Young Global Leader ernannt, ist Privatpilot und Oberst (RC) der französischen Luftwaffe.

    André Loesekrug-Pietri possesses the French and the German nationality. He held leadership positions in private equity, government, industry and as an entrepreneur. Starting as assistant to the CEO of Aerospatiale-Airbus, he then spent 15 years in private equity and venture capital, including 10 years in China, investing in European companies with global ambitions. In 2017, he paused from the private sector to become Special Advisor to the French Minister of Defence, responsible in particular for European Defense policy as well as technology and innovation. He is currently Director of the Joint European Disruptive Initiative (JEDI), to accelerate Europe’s leadership in disruptive innovations, and launched the first ‘Darpa-type’ GrandChallenge from Europe in 2020. HEC and Harvard Kennedy School graduate, he is lecturer at SciencesPo and regular columnist in several international media. He attended Sup-Aero aerospace engineering school, was named a Young Global Leader by the World Economic Forum, is a private pilot, and Colonel with the French Air Force People’s Reserve.

    Tjorven Bellmann

    Beauftragte für Sicherheitspolitik, Nordamerika, Vereinigtes Königreich und EFTA, Auswärtiges Amt, Berlin

    Tjorven Bellmann hat Islamwissenschaften und European Political Studies studiert. Von 2000 bis 2002 war sie Beigeordnete Sachverständige an der Vertretung der Europäischen Kommission in Tel Aviv. In den Auswärtigen Dienst trat sie im Jahr 2003 ein. Ihr erster Einsatz führte sie als Referentin für Presse und Politik an die deutsche Botschaft in Teheran. Anschließend arbeitete sie im Pressereferat in der Zentrale des Auswärtigen Amts und war Pressesprecherin und Referentin für Politik an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv. Seit 2013 ist sie in unterschiedlichen Funktionen im Bereich der Sicherheitspolitik tätig und leitete von Juli 2017 bis 2019 das Grundsatzreferat für Sicherheitspolitik und NATO. Im September 2019 ist sie mit der Wahrung der Geschäfte der Beauftragten für Sicherheitspolitik im Auswärtigen Amt betraut worden und seit Mai 2020 Beauftragte für Sicherheitspolitik. Seit Januar 2021 ist sie ebenfalls zuständige Beauftrage für die bilateralen Beziehungen zum Vereinigten Königreich, zu Nordamerika, EFTA-Staaten und Arktispolitik.

    Tjorven Bellmann studied Islamic Studies and European Political Studies. From 2000 to 2002, she was an Assistant Expert at the European Commission Representation in Tel Aviv. She joined the Foreign Service in 2003. Her first assignment took her to the German Embassy in Tehran as a Press and Political Affairs Officer. Subsequently, she worked in the press section at the headquarters of the German Foreign Office and was press officer and policy officer at the German Embassy in Tel Aviv. Since 2013, she has held various positions in the field of security policy and headed the Policy Unit for Security Policy and NATO from July 2017 to 2019. In September 2019, she was entrusted with safeguarding the business of the Commissioner for Security Policy at the Federal Foreign Office and has been Commissioner for Security Policy since May 2020. Since January 2021, she has also been the Commissioner responsible for bilateral relations with the United Kingdom, North America, EFTA states and Arctic policy.

    Moderation:

    Dr. Katharina Emschermann

    Stellvertretende Direktorin, Centre for International Security, Hertie School

    Dr. Katharina Emschermann ist stellvertretende Direktorin am Centre for International Security der Hertie School in Berlin. Dort leitet sie die Outreach-Arbeit und moderiert den Podcast „Berlin Security Beat“. Ihre Themenschwerpunkte sind die transatlantischen Beziehungen und deutsche sowie europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Zuvor war sie außenpolitische Referentin und Interimsbüroleiterin von Jürgen Trittin, MdB. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sie an der Universität Bremen zu sicherheitspolitischen Fragen geforscht und wurde mit einer Arbeit zu (Nicht-)Interventionsrechtfertigungen promoviert.

    Dr. Katharina Emschermann is Deputy Director at the Centre for International Security at the Hertie School in Berlin. There, she leads the outreach work and hosts the podcast »Berlin Security Beat.« Her main topics are transatlantic relations and German and European foreign and security policy. Previously, she was a foreign policy advisor and interim chief of staff to Jürgen Trittin, MdB. As a research assistant, she conducted research on security policy issues at the University of Bremen and received her doctorate with a thesis on (non-)intervention justifications.

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    Live Talk aus dem Recording Studio 2
    NATO 2030 Die zugehörige Publikation finden Sie hier: 

    Generalleutnant a. D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO- Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (2013–2018)

    Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr, Leiter der jährlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und seit Oktober 2018 Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Er ist überdies Verfasser der DAG-Publikation NATO 2030 – Experience – Challenge – Future.

    Heinrich Brauß is a retired Lieutenant General of the German Armed Forces, head of the annual NATO Talk Conference of the German Atlantic Association and, since October 2018, Senior Associate Fellow of the German Council on Foreign Relations (DGAP) in Berlin. General Brauss served as NATO Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning on the NATO International Staff in Brussels from October 2013 to July 2018, as well as Chairman of the North Atlantic Council’s Defence Policy and Planning Committee. He is also the author of the DAG publication NATO 2030 – Experience – Challenge – Future.

    Moderation:

    Gesine Weber

    Programmkoordinatorin, The German Marshall Fund, Paris

    Gesine Weber ist Programmkoordinatorin im Pariser Büro des GMFs, wo sie für die Sicherheits- und Verteidigungsprogrammierung, die Koordinierung der Studie Transatlantic Trends und die Leitung der Pariser Sektion des Young Transatlantic Network (YTN) zuständig ist. Ihre Arbeit und Veröffentlichungen konzentrieren sich auf europäische Sicherheit und Verteidigung, einschließlich der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien und der GSVP, der deutsch-französischen Beziehungen und des geopolitischen Dreiecks EU-USA-China.

    Gesine Weber is a program coordinator at the GMF Paris Office, where she is responsible for security and defense programming, coordinating the Transatlantic Trends study, and managing the Paris chapter of the Young Transatlantic Network (YTN). Her work and publications focus on European security and defense, including EU‑U.K. relations and the CSDP, French-German relations, and the EU‑U.S.-China triangle in geopolitics.

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    Krisenmanagement ‚out of area‘: Lehren aus dem Afghanistan-Einsatz
    Impuls 1: 

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)
    Impuls 2:

    Generalleutnant Markus Laubenthal

    Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr
    Panel:

    Generalleutnant Markus Laubenthal

    Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr

    Generalleutnant Markus Laubenthal ist seit April 2020 Stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr. Er absolvierte den Advanced Command Staff Course am Joint Services Command & Staff College in Shrivenham, Großbritannien und verfügt über einen Master-Abschluss in Defence Studies vom King’s College in London. Seine Laufbahn führte ihn über zahlreiche Führungsverwendungen im Heer bis zum Divisionskommandeur sowie über viele Stabspositionen auf verschiedenen Ebenen, unter anderem als erster ausländischer Chef des Stabes der US Army Europe in Wiesbaden und zuletzt als Leiter der Abteilung Führung Streitkräfte im BMVg. General Laubenthal war zudem in Kosovo und in Afghanistan im Einsatz. 

    Lieutenant General Markus Laubenthal has been Deputy Inspector General of the Bundeswehr since April 2020. He completed the Advanced Command Staff Course at the Joint Services Command & Staff College in Shrivenham, UK, and holds a Master’s degree in Defence Studies from King’s College, London. His career has taken him through numerous leadership assignments in the Army, culminating in division commander, as well as many staff positions at various levels, including first foreign chief of staff for U.S. Army Europe in Wiesbaden, Germany, and most recently as head of the Armed Forces Command and Control Division in the German Federal Ministry of Defense. General Laubenthal has also served in Kosovo and Afghanistan. 

    Jamie Patrick Shea CMG

    Gastprofessor für Strategie und Sicherheit am Institut am Strategy and Security Institute, University of Exeter

    Vor seiner Tätigkeit an der Universität von Exeter, war Jamie Shea 38 Jahre lang im internationalen öffentlichen Dienst tätig und gehörte dem internationalen Stab der NATO an, u.a. als Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, Direktor für Policy Planning, Deputy Assistant Secretary General for External Relations, Public Diplomacy Division, Director of Information and Press und Sprecher der NATO. Außerhalb der NATO war er Professor am Collège of Europe in Brügge, Gastdozent für Practice of Diplomacy an der Universität Sussex und außerordentlicher Professor für internationale Beziehungen an der American University in Washington DC. Jamie Shea ist ein Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States und Senior Fellow an der London School of Economics. Jamie Shea ist außerdem Associate Fellow bei Chatham House. Er gehört dem Vorstand des Danish Defence College in Kopenhagen an und ist derzeit Senior Advisor am European Policy Centre und Senior Fellow bei Friends of Europe. Er ist Träger der NATO-Medaille für verdienstvolle Leistungen.

    Prior to joining the University of Exeter, Jamie Shea was an international public servant and a member of the International Staff of NATO for 38 years, among others as Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, Director of Policy Planning, Deputy Assistant Secretary General for External Relations, Public Diplomacy Division, Director of Information and Press and Spokesman of NATO. Outside NATO, he was Professor at the Collège of Europe, Bruges, Visiting Lecturer in the Practice of Diplomacy, University of Sussex and Associate Professor of International Relations at the American University, Washington DC. Jamie Shea is a Senior Transatlantic Fellow of the German Marshall Fund of the United States and a Senior Fellow at the London School of Economics. Amongst his many associations and memberships, Jamie Shea is an Associate Fellow at Chatham House. He serves on the Board of the Danish Defence College, Copenhagen and is currently a Senior Advisor at the European Policy Centre and a Senior Fellow at Friends of Europe. He is a recipient of the NATO medal for Meritorious Service.

    Sarah Bressan

    Research Fellow, Global Public Policy Institute (GPPi), Berlin

    Sarah Bressan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind internationale Sicherheit, politische Gewalt, Konfliktanalyse und ‑prävention sowie die Rolle von Daten, Technologie, Vorausschau und Evaluation in der deutschen und europäischen Außenpolitik. Sie war Redakteurin des PeaceLab Blogs und hat zu Themen wie europäischer Außenpolitik, die Zukunft der NATO, die Messung von Gewalt und Fragilität und die Rolle neuer Technologien in Konflikten veröffentlicht. Zuvor analysierte Sarah an der Freien Universität Berlin Konfliktdynamiken in Subsahara-Afrika, arbeitete in diplomatischen Trainingsprogrammen des Auswärtigen Amtes und des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) sowie an Bildungsprojekten im Libanon, Kenia und Südafrika.

    Sarah Bressan is a research fellow at the Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Her work focuses on international security, political violence, conflict analysis and prevention, as well as the role of data, technology, foresight, and evaluation in German and European foreign policy. She was the editor of the PeaceLab Blog and has published on topics such as European foreign policy, the future of NATO, measuring violence and fragility, and the role of new technologies in conflict. Prior to that, Sarah analyzed conflict dynamics in sub-Saharan Africa at Freie Universität Berlin, worked on diplomatic training programs at the German Federal Foreign Office and the UN Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR), as well as in education projects in Lebanon, Kenya, and South Africa.

    Franziska Stahl

    Beraterin und Ausbilderin in den Bereichen Konflikt und Sicherheit, Governance und Friedenskonsolidierung

    Franziska Stahl ist Beraterin für internationales Krisenmanagement, Referentin und Ausbilderin, mit besonderem Schwerpunkt auf der Sahelzone. Sie verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit internationalen Organisationen, Think Tanks und NGOs mit Schwerpunkt auf politischer Analyse und Programmgestaltung für Friedens- und Konfliktlösung und internationale Entwicklung. Zuvor war sie als Projektleiterin und davor als Leiterin der Analyse der zivilen EU-GSVP-Mission EUCAP Sahel Mali in Bamako tätig. Als ausgebildete Politikwissenschaftlerin (IHEID Genf) hat sie sich auf Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung, Friedenskonsolidierung und Sicherheit nach Konflikten spezialisiert. Zuvor arbeitete sie für den Europarat, das OHCHR, die OSZE-Einheit für Terrorismusbekämpfung und eine in der Schweiz ansässige Entwicklungsberatungsfirma, für die sie Projekte im Bereich Regierungsführung, Frieden und Sicherheit für bi- und multilaterale Geber in Afrika südlich der Sahara sowie in Mittel- und Osteuropa leitete. Sie ist außerdem Mitglied des deutschen Expertenverzeichnisses für internationale Friedenseinsätze.

    Franziska Stahl is an advisor for international crisis management, a consultant and trainer, with a special focus on the Sahel region. She has over 12 years of experience working with international organizations, think tanks and NGOs, focusing on political analysis and program design for peace and conflict resolution and international development. She previously served as Head of Projects and prior to that as Head of Analysis of the civilian EU CSDP mission EUCAP Sahel Mali in Bamako. A political scientist by training (IHEID Geneva), she specialized in governance and anti-corruption, post-conflict peacebuilding and security. Franziska previously worked with the Council of Europe, the OHCHR, the OSCE’s Action against Terrorism Unit and a Swiss-based development consultancy managing projects in the realm of governance, peace and security for bi- and multilateral donors in sub-Saharan Africa and Middle and Eastern Europe. She is also a member of the German Expert Roster for International Peace Operations.

    Moderation:

    Gordon Repinski

    Stellvertretender Chefredakteur, ThePioneer

    Geboren 1977, arbeitete der Absolvent der Deutschen Journalistenschule fünf Jahre als Korrespondent beim »Spiegel« (u.a. in Washington D.C. und Berlin). Zuletzt leitete der ausgezeichnete Journalist (Otto-Brenner-Preis 2010, Arthur-Burns-Preis 2011) das Haupstadtbüro des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Bei ThePioneer kümmert er sich u.a. um SPD, Grüne und die Weltpolitik.

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    Live Talk aus dem Recording Studio 3
    Transnationale Risiken und Herausforderungen – Cyber und Desinformation

    Daniel Weimert

    Senior Public Policy Associate, Twitter Dublin & Berlin; Mitbegründer @codetekt

    Seit 2020 arbeitet Daniel Weimert als Senior Public Policy Associate für Twitter in Dublin und Berlin. Zuvor beschäftigte er sich als Mercator Fellow mit Strategien gegen Desinformation im NATO Kompetenzzentrum in Riga, bei der Europäischen Kommission in Brüssel und beim Atlantic Council in Washington DC. Daniel studierte in Berlin, San Diego und Paris und ist Mitgründer der gemeinnützigen Organisation codetekt e.V.

    Auf dem Weg zu einer Weltraumstrategie – Was ist die Perspektive der NATO?

    Andrea Rotter

    Leiterin, Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie für Politik und Zeitgeschehen, Hanns-Seidel-Stiftung, München

    Andrea Rotter leitet das Referat für Außen- und Sicherheitspolitik der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in München. Zuvor forschte sie in der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und lehrte an der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow am German Marshall Fund of the United States (GMF) und American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University in Washington D.C. und gehört seit 2019 dem Vorstand von WIIS.de (Women in International Security Deutschland) an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Weltraumsicherheitspolitik, der US-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der transatlantischen Sicherheitskooperation.

    Andrea Rotter heads the Foreign and Security Policy Division at the Academy for Politics and Current Affairs of the Hanns Seidel Foundation (HSS) in Munich. Previously, she conducted research in the Americas research division at the German Institute for International and Security Affairs (SWP) in Berlin and taught at the Chair of International Politics and Transatlantic Relations at the University of Regensburg. In 2018, she was a Visiting Fellow at the German Marshall Fund of the United States (GMF) and American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) at Johns Hopkins University in Washington D.C. and joined the board of WIIS.de (Women in International Security Deutschland) in 2019. Her research focuses on space security policy, U.S. security and defense policy, and transatlantic security cooperation.

    Moderation: 

    Dr. Pia Fuhrhop (tbc)

    Stellvertretende Forschungsgruppenleiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

    Dr. Pia Fuhrhop ist die stellvertretende Forschungsleiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik. Zuvor leitete sie das Berliner Büro des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und war als außenpolitische Beraterin des Bundestagsabgeordneten und DAG-Vorstandsmitglieds Omid Nouripour tätig. Sie war früher schon als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin tätig und arbeitete als Beraterin für das Bundesministerium für Entwicklung und internationale Zusammenarbeit. Dr. Furhop forscht zu den Themen transatlantische Sicherheit und deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation über den europäischen Einfluss auf die US-Krisenmanagementpolitik.

    Dr. Pia Fuhrhop is the Deputy Head of Research of the Security Policy Research Group of the Stiftung Wissenschaft und Politik. Previously, she headed the Berlin office of the Institute for Peace Research and Security Policy at the University of Hamburg (IFSH) and worked as a foreign policy advisor to Omid Nouripour, member of the Bundestag and DAG board member. She has previously worked as a research associate at the Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin and as a consultant for the German Federal Ministry for Development and International Cooperation. Dr. Furhop conducts research on transatlantic security and German foreign and security policy. She received her doctorate from Freie Universität Berlin with a dissertation on European influence on U.S. crisis management policy.

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    Deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik – Blick in die Zukunft

    Ambassador Dr. Christoph Heusgen

    Chairman of the Munich Security Conference

    Dr. Christoph Heusgen joined the diplomatic service in 1988 and was Permanent Representative of Germany to the United Nations between 2017 and 2021. In April 2019 and July 2020, he chaired the sessions of the UN Security Council as president on a rotational basis. Prior to this appointment and since 2005, Heusgen was the Foreign Policy and Security Adviser to Federal Chancellor Angela Merkel. He served as Director of the Policy Unit for High Representative Javier Solana in the General Secretariat of the Council of the European Union from 1999 to 2005.
    Heusgen is a graduate of the University of Saint Gallen in Switzerland and studied at Georgia Southern College in the United States and at the Sorbonne in Paris. He earned a post-graduate degree from the University of Saint Gallen where he is currently teaching Political Science.
    In 2022, he succeeded Ambassador Wolfgang Ischinger as the chairman of the Munich Security Conference.

    Botschafter Dr. Christoph Heusgen ist Beamter und Diplomat. Ab 2005 war er der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 bis zum Juni 2021 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Im April 2019 und im Juli 2020 leitete er turnusgemäß als Präsident die Sitzungen des UN-Sicherheitsrats. Mittlerweile ist Botschafter Heusgen Honorarprofessor an der Universität St. Gallen, an der er – neben Stationen in Statesboro (USA) und Paris – von 1973–1980 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte und promovierte. 2022 löst er Botschafter Wolfgang Ischinger als Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz ab.

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer

    Geschäftsführende Direktorin für Europa und Eurasien, Open Society Foundations

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer leitet die Open Society Foundations in Europa und Eurasien und ist Honorarprofessorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Senior Fellow am Belfer Center der Harvard Kennedy School. Seit 2020 ist Daniela Schwarzer zudem Sonderberaterin des Hohen Vertreters der Europäischen Kommission, Josep Borrell. Sie berät regelmäßig nationale Regierungen in Europafragen. Von 2016–2021 war sie Direktorin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, deren strategische und inhaltliche Neuaufstellung sie verantwortete. Davor wirkte sie als Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete zudem sein Berliner Büro und Europaprogramm. Zuvor war sie acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, wo sie von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe Europäische Integration leitete und Leitartiklerin und Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört: Final Call. Wie Europa sich zwischen den USA und China behaupten kann, Campus Verlag, 2021.

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer directs the Open Society Foundations in Europe and Eurasia and is Honorary Professor of Political Science at Freie Universität Berlin and Senior Fellow at the Belfer Center of the Harvard Kennedy School. Since 2020, Daniela Schwarzer has also served as Special Advisor to the High Representative of the European Commission, Josep Borrell. She regularly advises national governments on European issues. From 2016–2021, she was Director and CEO of the German Council on Foreign Relations, where she was responsible for its strategic and substantive reorganization. Before she served as research director on the board of the German Marshall Fund of the United States and also headed its Berlin office and Europe program. Prior to that, she spent eight years at the German Institute for International and Security Affairs, where she headed the European Integration Research Group from 2008 to 2013, and was a senior journalist and France correspondent for the Financial Times Deutschland.

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)

    Generalleutnant a. D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO- Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (2013–2018)

    Dr. Christina Forsbach

    Konrad-Adenauer-Stiftung
    Moderation: 

    Werner Sonne

    Journalist und Autor

    Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er für United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent für den WDR in Bonn und Washington tätig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tätig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

    Werner Sonne began his career in 1964 as a newspaper editor and reporter at the Kölner Stadtanzeiger. He then worked for United Press International (UPI) in Bonn before spending thirteen years as a correspondent for WDR in Bonn and Washington between 1968 and 1981. In 1982, Sonne became deputy editor-in-chief of the state programmes at WDR television in Cologne. After 1984, he worked for twenty years as a correspondent for ARD in Warsaw, Bonn, Washington and most recently in Berlin. From 2004 to 2012 he was Berlin studio director of the ARD morning magazine.

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    Schlußbemerkungen

    Generalleutnant a. D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO- Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (2013–2018)
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    China und der Westen

    Daneben nahm der NATO Talk wie jedes Jahr ein breites Spektrum von Fragen in den Blick, die das Bündnis und seine Mitglieder beschäftigen. So waren zum Beispiel die Beziehungen des Westens zu China ein vieldiskutiertes Thema der diesjährigen Konferenz. „Wir Europäer müssen laut und deutlich sprechen, wenn China die internationale Ordnung herausfordert“, sagte die Beauftrage für Sicherheitspolitik im Auswärtigen Amt, Tjorven Bellmann.

    Dabei sei es „absolut zentral, uns mit den USA in unserer Chinapolitik abzustimmen“, so Bellmann weiter. Gerade mit Blick auf Deutschland sah der Direktor der Joint European Disruptive Initiative André Loesekrug-Pietri hier Klärungsbedarf: „Wenn die Deutschen glauben, sie könnten mit China Handel treiben wie zuvor“ und gleichzeitig eine harte Haltung gegenüber der Volksrepublik einnehmen, dann sei das „eine Illusion.“

    Übergeordnete Ziele und die Realität vor Ort kritisch in den Blick nehmen

    Der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal unterstrich, dass es an der Zeit sei, Lehren zu ziehen – „gründlich und ehrlich“, gerade mit Blick auf künftige Missionen. Denn es stehe fest, dass Einsätze außerhalb des NATO-Bündnisgebiets weiterhin eine wichtige Aufgabe der Allianz seien, da Krisen sich stets überregional auswirkten. Der Afghanistan- Einsatz der NATO habe „für Sicherheit und Stabilität gesorgt, die Entwicklungshilfe und Wiederaufbau erst ermöglicht haben“. Doch die übergeordnete Zielsetzung sei kritisch in den Blick zu nehmen: „Was wollen wir also erreichen? Was können wir erreichen?“ Laubenthal spitzte zu: „Nicht jedes Land benötigt ein Zweikammerparlament nach westlichem Vorbild, bevor ein Krisenmanagementeinsatz militärisch beendet werden kann“.

    Sarah Bressan vom Global Public Policy Institute (GPPi) mahnte in diesem Zusammenhang einen realistischeren Blick auf die Situation in Krisenländern an: »Die afghanische Armee habe ›einfach die Waffen fallen lassen‹, ist eine vereinfachte und unzufriedenstellende Analyse«, sagte sie mit Blick auf die Machtübernahme der Taliban. »Uns fehlt oftmals die Perspektive und das Verständnis von der Lage vor Ort« – das sei mit Blick auf künftige Engagements im Krisenmanagement unbedingt zu reflektieren, so Bressan.

    Nach Afghanistan: ein »Team Red« fürs Krisenmanagement

    Während Stoltenberg anschließend Bundeskanzlerin Angela Merkel traf, blickte der NATO Talk intensiv auf den Einsatz in Afghanistan, um daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. BAKS-Präsident Ekkehard Brose dabei stellte den Vernetzten Ansatz deutscher Sicherheitspolitik ins Zentrum. Dieser sei in Afghanistan zwar teils erfolgreich praktiziert worden, „am allerwenigsten aber haben wir ihn zuhause verwirklicht“, kritisierte der Botschafter – „Eine Afghanistan-Politik aus einem Guss, mit Verve öffentlich vertreten von allen verantwortlichen Ressortleitern und dem Kanzler beziehungsweise der Kanzlerin – wann hat es die gegeben?“

    Die künftige Bundesregierung habe die Chance, „in den eigenen vier Wänden“ mehr Kohärenz zu schaffen „zugunsten einer angemessenen Handlungs- und Führungsfähigkeit Deutschlands in Krisen“, so Brose. Innerhalb der Bundesregierung brauche es zudem ein fest eingerichtetes „Team Red“, um regelmäßig eine „grundlegende Überprüfung von Zielen, Zielerreichung und Mitteleinsatz“ vorzunehmen, sagte der BAKS-Präsident. Die parlamentarische Kontrolle sei wichtig, aber sie müssen durch eine Kontrollinstanz innerhalb der Bundesregierung ergänzt werden.

    Der NATO Talk musste 2021 – wie schon im vorherigen Jahr – aufgrund der Corona-Pandemie leider ohne großes Publikum stattfinden, dieses mal live vom Medienschiff ThePioneer One. Während unsere Panelisten an Board die wichtigsten Themen der Außen- und Sicherheitspolitik debattierten, fuhren wir – entlang von Bundespräsidialamt, Bundeskanzleramt und Reichstagsgebäude – auf der Spree durch das politische Berlin.

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    Autoren: Redaktion, Bundesakademie für Sicherheitspolitik

    Weitere Informationen erhalten Sie von:

    Kamala Jakubeit MSSc

    Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
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    Dario Weilandt

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    230411_LSimon_DAG-19 Leo Simon
    DW 2023 Leo Simon
    Foto-1-Mainz Volles Haus in der Mainzer Kurmainz-Kaserne. Ganz rechts im Bild der Kommandeur des Landeskommandos Mainz, Oberst Stefan Weber. M. Sauer / Archiv JS
    DAG-EU-2024-1 Michael K. Urban
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