Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

Kandidat beim Security Slam 2023

Nicolas MĂŒller

Forschungsthema: Deepfakes: Wie sie entstehen, wie sie (miss)braucht werden, und wie man sie erkennt

Deepfakes - das sind computergenerierte Bilder, Videos oder Audiodateien, die mithilfe von KI-Algorithmen erstellt werden und tĂ€uschend echt eine Person imitieren, um ihr z.B. Worte in den Mund zu legen, die sie nie gesagt hat. Deepfakes können fĂŒr böswillige Zwecke missbraucht werden, z.B. die Erstellung von Fake News, Verleumdung oder Betrug. Da die zugrundeliegenden KI-Methoden immer mĂ€chtiger werden, werden auch die Deepfakes immer besser (und leichter zu erstellen, sogar fĂŒr Laien), und somit immer schwerer zu erkennen. Was also tun? Nicolas MĂŒller erforscht KI-Methoden, die dieser Herausforderung entgegnen. Das beinhaltet einerseits, die Bedrohung besser zu verstehen, und durch Demonstratoren, Schulungen und Workshop zu zeigen, wie einfach eine Stimme geklont werden kann. Dies fördert die Medienkompetenz und hilft, nicht so leicht auf Fakes hereinzufallen. Andererseits entwickelt er KI-Deepfake-Erkennungsmethoden, um diese falschen Videos aufzuspĂŒren und zuverlĂ€ssig zu erkennen.

Nicolas MĂŒller hat an der TU MĂŒnchen in Informatik promoviert. Vorher absolvierte er sein Staatsexamen in Informatik sowie in Mathematik und Theologie an der UniversitĂ€t Freiburg. Er arbeitet seit 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer AISEC in Garching bei MĂŒnchen.

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