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NATO Talk 2021

Aufzeichnung der NATO Talk Konferenz mit GeneralsekretÀr Jens Stoltenberg und vielen mehr.

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NATO-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg hatte fĂŒr den NATO Talk 2021 klare Erwartungen an die neue Bundesregierung im GepĂ€ck. Mit Blick auf das Zwei-Prozent-Ziel der Allianz stellte Stoltenberg klar: „Ich zĂ€hle auf Deutschland, weiterhin in die Verteidigung zu investieren.“ Ebenso zĂ€hle er auf ein deutsches Festhalten an der nuklearen Teilhabe der NATO, denn diese sei „unsere ultimative Sicherheitsgarantie“, so der GeneralsekretĂ€r. „Unser Ziel ist eine Welt frei von Nuklearwaffen. Doch solange andere sie besitzen, muss auch die NATO ĂŒber sie verfĂŒgen“, hielt er fest. Die Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der BAKS fand in diesem Jahr abermals unter strengen Infektionsschutzauflagen statt und wurde auf dem als Studio ausgestatteten Boot ThePioneerOneausgerichtet, das durch das Regierungsviertel kreuzte.

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    FĂŒr Stoltenberg kommt Berlin eine zentrale Rolle fĂŒr die Geschlossenheit des BĂŒndnisses zu: „Sie stehen im Herzen Europas, haben die grĂ¶ĂŸte Wirtschaftskraft, und Sie sind Champion des Multilateralismus“, wandte er sich direkt an die Bundesrepublik. „Deutschland hat also eine besondere Verantwortung, die StĂ€rke der NATO zu erhalten“, so Stoltenberg. In Zeiten wachsender Herausforderungen durch Russland und China sei das besonders wichtig, denn ein vereintes Auftreten im BĂŒndnis sei „der beste Weg, diesen zu begegnen.“

    GĂ€ste, Panel, Speaker – Das Programm

    Tagesmoderation

    Dr. Jana Puglierin

    Senior Policy Fellow und Leiterin des Berliner BĂŒros, European Council on Foreign Relations (ECFR)

    Dr. Jana Puglierin ist Senior Fellow und seit Januar 2020 Leiterin des Berliner BĂŒros des European Council on Foreign Relations. Zuvor war sie Leiterin des Alfred-von-Oppenheim-Zentrums fĂŒr EuropĂ€ische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik (DGAP). Sie ist Alumna des Arbeitskreises „Junge Außenpolitiker“ der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und des erweiterten Vorstands von Women in International Security . Sie studierte Politikwissenschaften, öffentliches Recht und Soziologie an der UniversitĂ€t Bonn.

    Dr Jana Puglierin is a Senior Fellow and has been Head of the Berlin Office of the European Council on Foreign Relations since January 2020. Previously, she was head of the Alfred von Oppenheim Centre for European Future Affairs at the German Council on Foreign Relations (DGAP). She is an alumna of the »Young Foreign Policy Makers« working group of the Konrad Adenauer Foundation and a member of the board of the German Atlantic Society and the extended board of Women in International Security . She studied political science, public law and sociology at the University of Bonn.

    Moderierte BegrĂŒĂŸung

    Bundesminister a. D. Christian Schmidt

    Hoher ReprĂ€sentant fĂŒr Bosnien und Herzegowina; PrĂ€sident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft

    Bundesminister a. D. Christian Schmidt trat 2021 das Amt des Hohen ReprĂ€sentanten fĂŒr Bosnien und Herzegowina an und ist seit 2006 PrĂ€sident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Seit 1990 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer StaatssekretĂ€r beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. 

    Former Federal Minister Christian Schmidt took office as High Representative for Bosnia and Herzegovina in 2021 and has been President of the German Atlantic Association since 2006. He had been a member of the German Bundestag since 1990. From 2002 to 2005, he was the Defence Policy Spokesman of the CDU/CSU parliamentary group in the Bundestag and subsequently Parliamentary State Secretary to the Federal Minister of Defence until 2013. In 2014, he was appointed Federal Minister of Food and Agriculture, a post he held until 2018. He is Deputy Chairman of the Hanns Seidel Foundation.

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)

    Botschafter Ekkehard Brose begann seine Karriere 1976 als Soldat auf Zeit, bevor er 1978 seine Studien der Volkswirtschaftslehre, Politik, Philosophie und Internationalen Beziehungen in Köln und als Rhodes Stipendiat an der UniversitĂ€t Oxford aufnahm. Anschließend wurde er Referent fĂŒr AbrĂŒstung und RĂŒstungskontrolle im AuswĂ€rtigen Amt und im Leitungsbereich der Deutschen Botschaften in Moskau und Washington, bevor er 1996 stellvertretender BĂŒroleiter des GeneralsekretĂ€rs der NATO in BrĂŒssel wurde. Auf seinen Stationen als Wirtschaftsgesandter an der dt. Botschaft Moskau, Unterabteilungsleiter der Europaabteilung des AuswĂ€rtigen Amtes, Referatsleiter Sicherheitspolitik in der Politischen Abteilung des AuswĂ€rtigen Amtes, als Referatsleiter in der Europaabteilung des AuswĂ€rtigen Amtes und als Gesandter der StĂ€ndigen Vertretung der BRD bei der NATO, konnte Brose einiges an diplomatischer Praxis sammeln, bevor er 2014 zum Botschafter in der Republik Irak ernannt wurde. Nach seiner Zeit als Beauftragter fĂŒr Zivile KrisenprĂ€vention und Stabilisierung im AuswĂ€rtigen Amt, ist der Botschafter seit Oktober 2019 PrĂ€sident der Bundesakademie fĂŒr Sicherheitspolitik.

    Ambassador Ekkehard Brose began his career as a regular soldier in 1976 before he began his studies of economics, politics, philosophy and international relations in Cologne in 1978 and as a Rhodes Scholar at Oxford University. He then became an advisor for disarmament and arms control at the German Foreign Office and in the management section of the German embassies in Moscow and Washington, before becoming Deputy Head of the Office of the NATO Secretary General in Brussels in 1996. In his positions as economic envoy at the German Embassy in Moscow, sub-departmental head of the European Department of the German Foreign Office, head of the security policy division in the Political Department of the Foreign Office, head of division in the European Department of the Foreign Office and as envoy of the Permanent Representation of the Federal Republic of Germany to NATO, Brose was able to gather quite a bit of diplomatic practice before he was appointed ambassador to the Republic of Iraq in 2014. Following his time as Commissioner for Civilian Crisis Prevention and Stabilization at the German Foreign Office, the ambassador has been the President of the Federal Academy for Security Policy since October 2019.

    Gabor Steingart

    GrĂŒnder und Herausgeber, Media Pioneer

    Gabor Steingart arbeitete zwanzig Jahre fĂŒr den „Spiegel“ mit Stationen in Bonn, Berlin und Washington D.C. Er war „Handelsblatt“-Chefredakteur (2010–2012) und GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Mitgesellschafter der Handelsblatt Media Group (2013–2018). Anschließend grĂŒndete er das Unternehmen Media Pioneer und ist Herausgeber und Moderator von Steingarts Morning Briefing. Er sieht sich selbst als „Journalist mit unternehmerischer Ambition“.

    Gabor Steingart worked for »Der Spiegel« for twenty years with stations in Bonn, Berlin and Washington D.C. He was »Handelsblatt« editor-in-chief (2010−2012) and managing director and co-partner of Handelsblatt Media Group (2013−2018). He then founded the company Media Pioneer and is editor and host of Steingarts Morning Briefing. He sees himself as a »journalist with entrepreneurial ambition.

    Moderatorin:

    Dr. Jana Puglierin

    Senior Policy Fellow und Leiterin des Berliner BĂŒros, European Council on Foreign Relations (ECFR)

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    NATO 2030: Die transatlantische Gemeinschaft im Zeitalter der Strategic Competition
    Keynote und Q&A:

    Jens Stoltenberg

    GeneralsekretĂ€r der NATO (2014 – 2024)

    Jens Stoltenberg wurde im Oktober 2014 NATO-GeneralsekretĂ€r, nachdem er schon eine herausragende internationale und nationale Karriere hinter sich hatte: Als ehemaliger norwegischer MinisterprĂ€sident und UN-Sondergesandter war Stoltenberg ein starker BefĂŒrworter einer stĂ€rkeren globalen und transatlantischen Zusammenarbeit. Bevor er zur NATO kam, war er von 2013 bis 2014 UN-Sondergesandter fĂŒr den Klimawandel. Er leitete auch hochrangige UN-Panels zur Klimafinanzierung und zur KohĂ€renz zwischen Entwicklungs‑, humanitĂ€rer Hilfe und Umweltpolitik. Das Mandat von Herrn Stoltenberg als NATO-GeneralsekretĂ€r wurde bis Ende September 2022 verlĂ€ngert.

    Jens Stoltenberg became NATO Secretary General in October 2014, following a distinguished international and domestic career. As a former Prime Minister of Norway and UN Special Envoy, Mr. Stoltenberg has been a strong supporter of greater global and transatlantic cooperation. Mr. Stoltenberg’s mandate as NATO Secretary General has been extended until the end of September 2022. Before coming to NATO, he was the UN Special Envoy on Climate Change from 2013 to 2014. He has also chaired UN High-level Panels on climate financing and the coherence between development, humanitarian assistance and environmental policies.

    Moderatorin:

    Dr. Jana Puglierin

    Senior Policy Fellow und Leiterin des Berliner BĂŒros, European Council on Foreign Relations (ECFR)

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    Live Talk aus dem Recording Studio 1
    Die Folgen des Klimawandels – eine Herausforderung fĂŒr die NATO?

    Rolf Clement

    Chefredakteur, EuropÀische Sicherheit & Technik (ES&T)

    Rolf Clement ist Journalist und Autor. Von 1989 bis 2017 war er beim Deutschlandfunk (DLF) in Köln tĂ€tig, anfangs in der „Ost-West-Redaktion“. Von 1996 bis 2007 war er Leiter der Abteilung Hintergrund und leitender Redakteur der Sendereihe „Hintergrund Politik“. 2007 wurde er Mitglied der Chefredaktion des Senders und Sonderkorrespondent fĂŒr Sicherheitspolitik. Seit 2017 arbeitet Clement als freier Journalist, unter anderem fĂŒr den TV-Sender Phoenix und als Chefredakteur der Fachzeitschrift EuropĂ€ische Sicherheit & Technik. Er ist Lehrbeauftragter an der Hochschule des Bundes in BrĂŒhl bei Köln.

    Rolf Clement is a journalist and author. From 1989 to 2017, he worked at Deutschlandfunk (DLF) in Cologne, initially in the »East-West« editorial department. From 1996 to 2007, he was head of the »Hintergrund« department and senior editor of the broadcast series »Background Politics.« In 2007, he became a member of the station’s editorial board and special correspondent for security policy. Since 2017, Clement has worked as a freelance journalist, including for the TV station Phoenix and editor-in-chief of the journal »European Security & Technology«. He is a lecturer at the Hochschule des Bundes in BrĂŒhl near Cologne.

    Moderation: 

    Marina Kormbaki

    Politische Reporterin, ThePioneer

    Im Sommer 2015 kam Marina Kormbaki in die Hauptstadt, um fortan ĂŒber Macht und Menschen im Regierungsviertel zu berichten. Die GrĂŒnen stehen bei ihr unter besonderer Beobachtung. Ebenso wie die Außenpolitik – weswegen die 38-JĂ€hrige auch gern mal Berlin verlĂ€sst und sich auf Recherche ins Ausland begibt. Bei ThePioneer, einem Medienformat neuen Typs fĂŒr partizipativen Politik- und Wirtschaftsjournalismus, ist Kormbaki Co-Autorin des Security Briefing, einem Newsletter zu Geopolitik, Verteidigung und Diplomatie.

    In the summer of 2015, Marina Kormbaki came to the capital to report on power and people in the government district. The Greens are under special scrutiny. The same goes for foreign policy, which is why the 38-year-old likes to leave Berlin from time to time and go abroad to do research. At ThePioneer, a new type of media format for participatory political and business journalism, Kormbaki is co-author of Security Briefing, a newsletter on geopolitics, defense and diplomacy.

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    Globale GroßmachtrivalitĂ€t und die Folgen fĂŒr den Westen und die NATO
    Impuls 1: 

    US Botschafter Alexander Vershbow

    Ehemaliger stellvertretender NATO-GeneralsekretÀr; Distinguished Fellow, The Atlantic Council of the United States
    Impuls 2: 

    Dr. Sarah Kirchberger

    Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum am Institut fĂŒr Sicherheitspolitik an der UniversitĂ€t Kiel (ISPK)
    Panel: 

    US Botschafter Alexander Vershbow

    Ehemaliger stellvertretender NATO-GeneralsekretÀr; Distinguished Fellow, The Atlantic Council of the United States

    Botschafter Alexander »Sandy« Vershbow ist ein Distinguished Fellow des Scowcroft Center for Strategy and Security und des Eurasia Center. Vershbow war von Februar 2012 bis Oktober 2016 stellvertretender GeneralsekretĂ€r der NATO. Zuvor war er drei Jahre lang stellvertretender US-Verteidigungsminister fĂŒr internationale Sicherheitsfragen. In dieser Position war er fĂŒr die Koordinierung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der USA in Bezug auf die Staaten und internationalen Organisationen in Europa (einschließlich der NATO), im Nahen Osten und in Afrika zustĂ€ndig. Von 1977 bis 2008 war Vershbow im AuswĂ€rtigen Dienst der Vereinigten Staaten tĂ€tig. Er diente als US-Botschafter bei der NATO (1998−2001), in der Russischen Föderation (2001−05) und in der Republik Korea (2005−08).

    Ambassador Alexander “Sandy” Vershbow is a distinguished fellow at the Scowcroft Center for Strategy and Security and Eurasia Center. Ambassador Vershbow was the deputy secretary general of NATO from February 2012 to October 2016. Prior to that, he served as the US assistant secretary of defense for international security affairs for three years. In that position, he was responsible for coordinating US security and defense policies relating to the nations and international organizations of Europe (including NATO), the Middle East, and Africa. From 1977 to 2008, Vershbow operated in the United States Foreign Service. He served as US ambassador to NATO (1998−2001); to the Russian Federation (2001−05); and to the Republic of Korea (2005−08).

    Dr. Sarah Kirchberger

    Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum am Institut fĂŒr Sicherheitspolitik an der UniversitĂ€t Kiel (ISPK)

    Dr. Sarah Kirchberger ist die Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung in Asien-Pazifik am Institut fĂŒr Sicherheitspolitik an der UniversitĂ€t Kiel (ISPK). Sie ist außerdem Nonresident Senior Fellow am Atlantic Council und VizeprĂ€sidentin des Deutschen Maritimen Instituts (DMI). Von 2010–2016 hatte sie an der UniversitĂ€t Hamburg eine Juniorprofessur fĂŒr das gegenwĂ€rtige China und arbeitete 2007–2010 als Analystin in der Marineschiffbauindustrie. Sie ist die Autorin des Buches Assessing China’s Naval Power: Technological Innovation, Economic Constraints, and Strategic Implications (Springer, 2015) und Co-Autorin der Studie The China Plan: A Transatlantic Blueprint for Strategic Competition (Atlantic Council, 2021). Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit den russisch-chinesischen Beziehungen, insbesondere im Bereich der militĂ€rtechnischen Kooperation; mit Zukunftstechnologien in der maritimen SphĂ€re; mit Chinas militĂ€rischer und rĂŒstungsindustrieller Entwicklung, sowie mit der strategischen Bedeutung des SĂŒdchinesischen Meeres fĂŒr Chinas Marine- und Weltraumstrategie. FrĂŒhere Publikationen behandelten die politischen Systeme und Reformprozesse Chinas und Taiwans sowie festlandchinesische Wahrnehmungen der demokratischen Transition auf Taiwan.

    Dr Sarah Kirchberger is the Head of Asia-Pacific Strategy and Security at the Institute for Security Policy at Kiel University (ISPK). She is also a Nonresident Senior Fellow at the Atlantic Council, and since 2020 serves as the Vice President of the German Maritime Institute (DMI). She holds a PhD and an MA in Sinology from the University of Hamburg. Kirchberger has previously been an Assistant Professor of Contemporary China at the University of Hamburg and a Senior Research Associate at the Ruhr University Bochum. During 2007–2010, she worked as a naval analyst in the surface vessel division of shipbuilder TKMS Blohm+Voss. She is the author of Assessing China’s Naval Power: Technological Innovation, Economic Constraints, and Strategic Implications (Springer, 2015) and co-author of The China Plan: A Transatlantic Blueprint for Strategic Competition (Atlantic Council, 2021). Other recent research focuses on Russia-China relations, in particular their defence-industrial cooperation; 4IR technologies in the maritime sphere; China’s military and defence-industrial development; and the strategic importance of the South China Sea for China’s naval and space strategy. Earlier published work includes analyses of the Chinese and Taiwanese political systems and political reform processes and on Mainland Chinese perceptions of Taiwan’s democratic transformation.

    André Loesekrug-Pietri

    Direktor, Joint European Disruptive Initiative (JEDI), Ehemaliger Sonderberater des französischen Verteidigungsministers

    AndrĂ© Loesekrug-Pietri, Deutsche und Französische Staatsangehörigkeit, hatte FĂŒhrungspositionen in Private Equity, Regierung, Industrie und als Unternehmer. Angefangen als Assistent des CEO von Aerospace-Airbus, verbrachte er 15 Jahre in Private Equity und Venture Capital, darunter 10 Jahre in China, und investierte in europĂ€ische Unternehmen mit globalen Ambitionen. Im Jahr 2017 wurde er zum Sonderberater der französischen Verteidigungsministerin, zustĂ€ndig fĂŒr europĂ€ische Verteidigungspolitik, Entwicklung/ Sicherheitsthemen und Technologie. Er ist heute Direktor der Joint European Disruptive Initiative (JEDI) mit dem Ziel, Europa auf Augenhöhe mit den USA und China in der Entwicklung von neuen Technologien zu bringen, und startete 2020 die 1. ‚Darpa-type‘ GrandChallenge aus Europa. Er studierte an der HEC und der Harvard Kennedy School und besuchte die Luft- und Raumfahrttechnikschule Sup-Aero. Er wurde vom World Economic Forum zum Young Global Leader ernannt, ist Privatpilot und Oberst (RC) der französischen Luftwaffe.

    AndrĂ© Loesekrug-Pietri possesses the French and the German nationality. He held leadership positions in private equity, government, industry and as an entrepreneur. Starting as assistant to the CEO of Aerospatiale-Airbus, he then spent 15 years in private equity and venture capital, including 10 years in China, investing in European companies with global ambitions. In 2017, he paused from the private sector to become Special Advisor to the French Minister of Defence, responsible in particular for European Defense policy as well as technology and innovation. He is currently Director of the Joint European Disruptive Initiative (JEDI), to accelerate Europe’s leadership in disruptive innovations, and launched the first ‘Darpa-type’ GrandChallenge from Europe in 2020. HEC and Harvard Kennedy School graduate, he is lecturer at SciencesPo and regular columnist in several international media. He attended Sup-Aero aerospace engineering school, was named a Young Global Leader by the World Economic Forum, is a private pilot, and Colonel with the French Air Force People’s Reserve.

    Tjorven Bellmann

    Beauftragte fĂŒr Sicherheitspolitik, Nordamerika, Vereinigtes Königreich und EFTA, AuswĂ€rtiges Amt, Berlin

    Tjorven Bellmann hat Islamwissenschaften und European Political Studies studiert. Von 2000 bis 2002 war sie Beigeordnete SachverstĂ€ndige an der Vertretung der EuropĂ€ischen Kommission in Tel Aviv. In den AuswĂ€rtigen Dienst trat sie im Jahr 2003 ein. Ihr erster Einsatz fĂŒhrte sie als Referentin fĂŒr Presse und Politik an die deutsche Botschaft in Teheran. Anschließend arbeitete sie im Pressereferat in der Zentrale des AuswĂ€rtigen Amts und war Pressesprecherin und Referentin fĂŒr Politik an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv. Seit 2013 ist sie in unterschiedlichen Funktionen im Bereich der Sicherheitspolitik tĂ€tig und leitete von Juli 2017 bis 2019 das Grundsatzreferat fĂŒr Sicherheitspolitik und NATO. Im September 2019 ist sie mit der Wahrung der GeschĂ€fte der Beauftragten fĂŒr Sicherheitspolitik im AuswĂ€rtigen Amt betraut worden und seit Mai 2020 Beauftragte fĂŒr Sicherheitspolitik. Seit Januar 2021 ist sie ebenfalls zustĂ€ndige Beauftrage fĂŒr die bilateralen Beziehungen zum Vereinigten Königreich, zu Nordamerika, EFTA-Staaten und Arktispolitik.

    Tjorven Bellmann studied Islamic Studies and European Political Studies. From 2000 to 2002, she was an Assistant Expert at the European Commission Representation in Tel Aviv. She joined the Foreign Service in 2003. Her first assignment took her to the German Embassy in Tehran as a Press and Political Affairs Officer. Subsequently, she worked in the press section at the headquarters of the German Foreign Office and was press officer and policy officer at the German Embassy in Tel Aviv. Since 2013, she has held various positions in the field of security policy and headed the Policy Unit for Security Policy and NATO from July 2017 to 2019. In September 2019, she was entrusted with safeguarding the business of the Commissioner for Security Policy at the Federal Foreign Office and has been Commissioner for Security Policy since May 2020. Since January 2021, she has also been the Commissioner responsible for bilateral relations with the United Kingdom, North America, EFTA states and Arctic policy.

    Moderation:

    Dr. Katharina Emschermann

    Stellvertretende Direktorin, Centre for International Security, Hertie School

    Dr. Katharina Emschermann ist stellvertretende Direktorin am Centre for International Security der Hertie School in Berlin. Dort leitet sie die Outreach-Arbeit und moderiert den Podcast „Berlin Security Beat“. Ihre Themenschwerpunkte sind die transatlantischen Beziehungen und deutsche sowie europĂ€ische Außen- und Sicherheitspolitik. Zuvor war sie außenpolitische Referentin und InterimsbĂŒroleiterin von JĂŒrgen Trittin, MdB. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sie an der UniversitĂ€t Bremen zu sicherheitspolitischen Fragen geforscht und wurde mit einer Arbeit zu (Nicht-)Interventionsrechtfertigungen promoviert.

    Dr. Katharina Emschermann is Deputy Director at the Centre for International Security at the Hertie School in Berlin. There, she leads the outreach work and hosts the podcast »Berlin Security Beat.« Her main topics are transatlantic relations and German and European foreign and security policy. Previously, she was a foreign policy advisor and interim chief of staff to JĂŒrgen Trittin, MdB. As a research assistant, she conducted research on security policy issues at the University of Bremen and received her doctorate with a thesis on (non-)intervention justifications.

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    Live Talk aus dem Recording Studio 2
    NATO 2030 Die zugehörige Publikation finden Sie hier: 

    Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO-GeneralsekretĂ€r fĂŒr Verteidigungspolitik und StreitkrĂ€fteplanung (2013 – 2018)

    Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr, Leiter der jĂ€hrlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und seit Oktober 2018 Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-GeneralsekretĂ€r fĂŒr Verteidigungspolitik und StreitkrĂ€fteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in BrĂŒssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Er ist ĂŒberdies Verfasser der DAG-Publikation NATO 75 – Entwicklung · Erfolge · Herausforderungen.

    Heinrich Brauß is a retired Lieutenant General of the German Armed Forces, head of the annual NATO Talk Conference of the German Atlantic Association and, since October 2018, Senior Associate Fellow of the German Council on Foreign Relations (DGAP) in Berlin. General Brauss served as NATO Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning on the NATO International Staff in Brussels from October 2013 to July 2018, as well as Chairman of the North Atlantic Council’s Defence Policy and Planning Committee.

    Moderation:

    Gesine Weber

    Programmkoordinatorin, The German Marshall Fund, Paris

    Gesine Weber ist Programmkoordinatorin im Pariser BĂŒro des GMFs, wo sie fĂŒr die Sicherheits- und Verteidigungsprogrammierung, die Koordinierung der Studie Transatlantic Trends und die Leitung der Pariser Sektion des Young Transatlantic Network (YTN) zustĂ€ndig ist. Ihre Arbeit und Veröffentlichungen konzentrieren sich auf europĂ€ische Sicherheit und Verteidigung, einschließlich der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien und der GSVP, der deutsch-französischen Beziehungen und des geopolitischen Dreiecks EU-USA-China.

    Gesine Weber is a program coordinator at the GMF Paris Office, where she is responsible for security and defense programming, coordinating the Transatlantic Trends study, and managing the Paris chapter of the Young Transatlantic Network (YTN). Her work and publications focus on European security and defense, including EU‑U.K. relations and the CSDP, French-German relations, and the EU‑U.S.-China triangle in geopolitics.

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    Krisenmanagement ‚out of area‘: Lehren aus dem Afghanistan-Einsatz
    Impuls 1: 

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)
    Impuls 2:

    Generalleutnant Markus Laubenthal

    Chef des Stabes des Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE)
    Panel:

    Generalleutnant Markus Laubenthal

    Chef des Stabes des Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE)

    Generalleutnant Markus Laubenthal ist Chef des Stabes des Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE). Vorher war er ab April 2020 Stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr. Er absolvierte den Advanced Command Staff Course am Joint Services Command & Staff College in Shrivenham, Großbritannien und verfĂŒgt ĂŒber einen Master-Abschluss in Defence Studies vom King’s College in London. Seine Laufbahn fĂŒhrte ihn ĂŒber zahlreiche FĂŒhrungsverwendungen im Heer bis zum Divisionskommandeur sowie ĂŒber viele Stabspositionen auf verschiedenen Ebenen, unter anderem als erster auslĂ€ndischer Chef des Stabes der US Army Europe in Wiesbaden und zuletzt als Leiter der Abteilung FĂŒhrung StreitkrĂ€fte im BMVg. General Laubenthal war zudem in Kosovo und in Afghanistan im Einsatz. 

    Jamie Patrick Shea CMG

    Gastprofessor fĂŒr Strategie und Sicherheit am Institut am Strategy and Security Institute, University of Exeter

    Vor seiner TĂ€tigkeit an der UniversitĂ€t von Exeter, war Jamie Shea 38 Jahre lang im internationalen öffentlichen Dienst tĂ€tig und gehörte dem internationalen Stab der NATO an, u.a. als Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, Direktor fĂŒr Policy Planning, Deputy Assistant Secretary General for External Relations, Public Diplomacy Division, Director of Information and Press und Sprecher der NATO. Außerhalb der NATO war er Professor am CollĂšge of Europe in BrĂŒgge, Gastdozent fĂŒr Practice of Diplomacy an der UniversitĂ€t Sussex und außerordentlicher Professor fĂŒr internationale Beziehungen an der American University in Washington DC. Jamie Shea ist ein Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States und Senior Fellow an der London School of Economics. Jamie Shea ist außerdem Associate Fellow bei Chatham House. Er gehört dem Vorstand des Danish Defence College in Kopenhagen an und ist derzeit Senior Advisor am European Policy Centre und Senior Fellow bei Friends of Europe. Er ist TrĂ€ger der NATO-Medaille fĂŒr verdienstvolle Leistungen.

    Prior to joining the University of Exeter, Jamie Shea was an international public servant and a member of the International Staff of NATO for 38 years, among others as Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, Director of Policy Planning, Deputy Assistant Secretary General for External Relations, Public Diplomacy Division, Director of Information and Press and Spokesman of NATO. Outside NATO, he was Professor at the CollĂšge of Europe, Bruges, Visiting Lecturer in the Practice of Diplomacy, University of Sussex and Associate Professor of International Relations at the American University, Washington DC. Jamie Shea is a Senior Transatlantic Fellow of the German Marshall Fund of the United States and a Senior Fellow at the London School of Economics. Amongst his many associations and memberships, Jamie Shea is an Associate Fellow at Chatham House. He serves on the Board of the Danish Defence College, Copenhagen and is currently a Senior Advisor at the European Policy Centre and a Senior Fellow at Friends of Europe. He is a recipient of the NATO medal for Meritorious Service.

    Sarah Bressan

    Research Fellow, Global Public Policy Institute (GPPi), Berlin

    Sarah Bressan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind internationale Sicherheit, politische Gewalt, Konfliktanalyse und ‑prĂ€vention sowie die Rolle von Daten, Technologie, Vorausschau und Evaluation in der deutschen und europĂ€ischen Außenpolitik. Sie war Redakteurin des PeaceLab Blogs und hat zu Themen wie europĂ€ischer Außenpolitik, die Zukunft der NATO, die Messung von Gewalt und FragilitĂ€t und die Rolle neuer Technologien in Konflikten veröffentlicht. Zuvor analysierte Sarah an der Freien UniversitĂ€t Berlin Konfliktdynamiken in Subsahara-Afrika, arbeitete in diplomatischen Trainingsprogrammen des AuswĂ€rtigen Amtes und des UN-Hochkommissariats fĂŒr Menschenrechte (OHCHR) sowie an Bildungsprojekten im Libanon, Kenia und SĂŒdafrika.

    Sarah Bressan is a research fellow at the Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Her work focuses on international security, political violence, conflict analysis and prevention, as well as the role of data, technology, foresight, and evaluation in German and European foreign policy. She was the editor of the PeaceLab Blog and has published on topics such as European foreign policy, the future of NATO, measuring violence and fragility, and the role of new technologies in conflict. Prior to that, Sarah analyzed conflict dynamics in sub-Saharan Africa at Freie UniversitÀt Berlin, worked on diplomatic training programs at the German Federal Foreign Office and the UN Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR), as well as in education projects in Lebanon, Kenya, and South Africa.

    Franziska Stahl

    Beraterin und Ausbilderin in den Bereichen Konflikt und Sicherheit, Governance und Friedenskonsolidierung

    Franziska Stahl ist Beraterin fĂŒr internationales Krisenmanagement, Referentin und Ausbilderin, mit besonderem Schwerpunkt auf der Sahelzone. Sie verfĂŒgt ĂŒber mehr als 12 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit internationalen Organisationen, Think Tanks und NGOs mit Schwerpunkt auf politischer Analyse und Programmgestaltung fĂŒr Friedens- und Konfliktlösung und internationale Entwicklung. Zuvor war sie als Projektleiterin und davor als Leiterin der Analyse der zivilen EU-GSVP-Mission EUCAP Sahel Mali in Bamako tĂ€tig. Als ausgebildete Politikwissenschaftlerin (IHEID Genf) hat sie sich auf RegierungsfĂŒhrung und KorruptionsbekĂ€mpfung, Friedenskonsolidierung und Sicherheit nach Konflikten spezialisiert. Zuvor arbeitete sie fĂŒr den Europarat, das OHCHR, die OSZE-Einheit fĂŒr TerrorismusbekĂ€mpfung und eine in der Schweiz ansĂ€ssige Entwicklungsberatungsfirma, fĂŒr die sie Projekte im Bereich RegierungsfĂŒhrung, Frieden und Sicherheit fĂŒr bi- und multilaterale Geber in Afrika sĂŒdlich der Sahara sowie in Mittel- und Osteuropa leitete. Sie ist außerdem Mitglied des deutschen Expertenverzeichnisses fĂŒr internationale FriedenseinsĂ€tze.

    Franziska Stahl is an advisor for international crisis management, a consultant and trainer, with a special focus on the Sahel region. She has over 12 years of experience working with international organizations, think tanks and NGOs, focusing on political analysis and program design for peace and conflict resolution and international development. She previously served as Head of Projects and prior to that as Head of Analysis of the civilian EU CSDP mission EUCAP Sahel Mali in Bamako. A political scientist by training (IHEID Geneva), she specialized in governance and anti-corruption, post-conflict peacebuilding and security. Franziska previously worked with the Council of Europe, the OHCHR, the OSCE’s Action against Terrorism Unit and a Swiss-based development consultancy managing projects in the realm of governance, peace and security for bi- and multilateral donors in sub-Saharan Africa and Middle and Eastern Europe. She is also a member of the German Expert Roster for International Peace Operations.

    Moderation:

    Gordon Repinski

    Stellvertretender Chefredakteur, ThePioneer

    Geboren 1977, arbeitete der Absolvent der Deutschen Journalistenschule fĂŒnf Jahre als Korrespondent beim »Spiegel« (u.a. in Washington D.C. und Berlin). Zuletzt leitete der ausgezeichnete Journalist (Otto-Brenner-Preis 2010, Arthur-Burns-Preis 2011) das HaupstadtbĂŒro des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Bei ThePioneer kĂŒmmert er sich u.a. um SPD, GrĂŒne und die Weltpolitik.

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    Live Talk aus dem Recording Studio 3
    Transnationale Risiken und Herausforderungen – Cyber und Desinformation

    Daniel Weimert

    Junge DAG, MitgrĂŒnder und Vorstandsvorsitzender der NGO »codetekt e. V.”

    Daniel Weimert ist MitgrĂŒnder der gemeinnĂŒtzigen Organisation codetekt e.V., die das Ziel hat, die Verbreitung von Desinformation einzudĂ€mmen. Seit Juni 2023 arbeitet er als Communications & Government Affairs Manager bei Helsing. Vorher war er als Senior Public Policy Associate bei Twitter in Dublin und Berlin tĂ€tig. Schon als Mercator Fellow beschĂ€ftigte er sich mit Strategien gegen Desinformation, unter anderem im NATO Kompetenzzentrum in Riga, bei der EuropĂ€ischen Kommission in BrĂŒssel und beim Atlantic Council in Washington DC. Daniel Weimert studierte in Berlin, San Diego und Paris.

    Daniel Weimert is co-founder of the non-profit organization codetekt e.V., which aims to curb the spread of disinformation. He has been working as Communications & Government Affairs Manager at Helsing since June 2023. Previously, he was a Senior Public Policy Associate at Twitter in Dublin and Berlin. As a Mercator Fellow, he already worked on strategies against disinformation, including at the NATO Competence Center in Riga, at the European Commission in Brussels and at the Atlantic Council in Washington DC. Daniel Weimert studied in Berlin, San Diego and Paris.

    Auf dem Weg zu einer Weltraumstrategie – Was ist die Perspektive der NATO?

    Andrea Rotter

    Leiterin, Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie fĂŒr Politik und Zeitgeschehen, Hanns-Seidel-Stiftung, MĂŒnchen

    Andrea Rotter leitet das Referat fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik der Akademie fĂŒr Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in MĂŒnchen. Zuvor forschte sie in der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und lehrte an der Professur fĂŒr Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der UniversitĂ€t Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow am German Marshall Fund of the United States (GMF) und American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University in Washington D.C. und gehört seit 2019 dem Vorstand von WIIS.de (Women in International Security Deutschland) an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Weltraumsicherheitspolitik, der US-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der transatlantischen Sicherheitskooperation.

    Andrea Rotter heads the Foreign and Security Policy Division at the Academy for Politics and Current Affairs of the Hanns Seidel Foundation (HSS) in Munich. Previously, she conducted research in the Americas research division at the German Institute for International and Security Affairs (SWP) in Berlin and taught at the Chair of International Politics and Transatlantic Relations at the University of Regensburg. In 2018, she was a Visiting Fellow at the German Marshall Fund of the United States (GMF) and American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) at Johns Hopkins University in Washington D.C. and joined the board of WIIS.de (Women in International Security Deutschland) in 2019. Her research focuses on space security policy, U.S. security and defense policy, and transatlantic security cooperation.

    Moderation: 

    Marika Linntam

    Botschafterin der Republik Estland in der Bundesrepublik Deutschland

    Marika Linntam ist seit September 2023 als außerordentliche und bevollmĂ€chtigte Botschafterin von Estland in der Bundesrepublik Deutschland tĂ€tig. Zuvor hatte sie von 2018 bis 2023 die Europaabteilung geleitet und zeitweise als stellvertretende UnterstaatssekretĂ€rin fĂŒr europĂ€ische Angelegenheiten fungiert. Ihre beruflichen Stationen umfassen verschiedene Positionen im Bereich EU-Recht sowie die Leitung von Referaten und Abteilungen. Neben ihrer beruflichen Laufbahn engagierte sie sich auch in der akademischen Welt, indem sie Vorlesungen und Seminare zu EU-Themen hielt. Ihre akademische Ausbildung umfasst einen M.A. im EuropĂ€ischen Recht von der UniversitĂ© Rennes I und einen B.A. in Rechtswissenschaften von der UniversitĂ€t Tartu.

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    Deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik – Blick in die Zukunft

    Ambassador Dr. Christoph Heusgen

    Chairman of the Munich Security Conference

    Dr. Christoph Heusgen joined the diplomatic service in 1988 and was Permanent Representative of Germany to the United Nations between 2017 and 2021. In April 2019 and July 2020, he chaired the sessions of the UN Security Council as president on a rotational basis. Prior to this appointment and since 2005, Heusgen was the Foreign Policy and Security Adviser to Federal Chancellor Angela Merkel. He served as Director of the Policy Unit for High Representative Javier Solana in the General Secretariat of the Council of the European Union from 1999 to 2005.
    Heusgen is a graduate of the University of Saint Gallen in Switzerland and studied at Georgia Southern College in the United States and at the Sorbonne in Paris. He earned a post-graduate degree from the University of Saint Gallen where he is currently teaching Political Science.
    In 2022, he succeeded Ambassador Wolfgang Ischinger as the chairman of the Munich Security Conference.

    Botschafter Dr. Christoph Heusgen ist Beamter und Diplomat. Ab 2005 war er der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 bis zum Juni 2021 StĂ€ndiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Im April 2019 und im Juli 2020 leitete er turnusgemĂ€ĂŸ als PrĂ€sident die Sitzungen des UN-Sicherheitsrats. Mittlerweile ist Botschafter Heusgen Honorarprofessor an der UniversitĂ€t St. Gallen, an der er – neben Stationen in Statesboro (USA) und Paris – von 1973–1980 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte und promovierte. 2022 löst er Botschafter Wolfgang Ischinger als Vorsitzenden der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz ab.

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer

    GeschĂ€ftsfĂŒhrende Direktorin fĂŒr Europa und Eurasien, Open Society Foundations

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer leitet die Open Society Foundations in Europa und Eurasien und ist Honorarprofessorin fĂŒr Politikwissenschaft an der Freien UniversitĂ€t Berlin sowie Senior Fellow am Belfer Center der Harvard Kennedy School. Seit 2020 ist Daniela Schwarzer zudem Sonderberaterin des Hohen Vertreters der EuropĂ€ischen Kommission, Josep Borrell. Sie berĂ€t regelmĂ€ĂŸig nationale Regierungen in Europafragen. Von 2016–2021 war sie Direktorin und GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik, deren strategische und inhaltliche Neuaufstellung sie verantwortete. Davor wirkte sie als Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete zudem sein Berliner BĂŒro und Europaprogramm. Zuvor war sie acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, wo sie von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe EuropĂ€ische Integration leitete und Leitartiklerin und Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Zu ihren jĂŒngsten Veröffentlichungen gehört: Final Call. Wie Europa sich zwischen den USA und China behaupten kann, Campus Verlag, 2021.

    Prof. Dr. Daniela Schwarzer directs the Open Society Foundations in Europe and Eurasia and is Honorary Professor of Political Science at Freie UniversitĂ€t Berlin and Senior Fellow at the Belfer Center of the Harvard Kennedy School. Since 2020, Daniela Schwarzer has also served as Special Advisor to the High Representative of the European Commission, Josep Borrell. She regularly advises national governments on European issues. From 2016–2021, she was Director and CEO of the German Council on Foreign Relations, where she was responsible for its strategic and substantive reorganization. Before she served as research director on the board of the German Marshall Fund of the United States and also headed its Berlin office and Europe program. Prior to that, she spent eight years at the German Institute for International and Security Affairs, where she headed the European Integration Research Group from 2008 to 2013, and was a senior journalist and France correspondent for the Financial Times Deutschland.

    Ambassador Ekkehard Brose

    President, Federal Academy for Security Policy (BAKS)

    Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO-GeneralsekretĂ€r fĂŒr Verteidigungspolitik und StreitkrĂ€fteplanung (2013 – 2018)

    Dr. Christina Forsbach

    Konrad-Adenauer-Stiftung
    Moderation: 

    Werner Sonne

    Journalist und Autor

    Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er fĂŒr United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent fĂŒr den WDR in Bonn und Washington tĂ€tig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tĂ€tig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

    Werner Sonne began his career in 1964 as a newspaper editor and reporter at the Kölner Stadtanzeiger. He then worked for United Press International (UPI) in Bonn before spending thirteen years as a correspondent for WDR in Bonn and Washington between 1968 and 1981. In 1982, Sonne became deputy editor-in-chief of the state programmes at WDR television in Cologne. After 1984, he worked for twenty years as a correspondent for ARD in Warsaw, Bonn, Washington and most recently in Berlin. From 2004 to 2012 he was Berlin studio director of the ARD morning magazine.

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    Schlußbemerkungen

    Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß

    Ehemaliger Beigeordneter NATO-GeneralsekretĂ€r fĂŒr Verteidigungspolitik und StreitkrĂ€fteplanung (2013 – 2018)

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    China und der Westen

    Daneben nahm der NATO Talk wie jedes Jahr ein breites Spektrum von Fragen in den Blick, die das BĂŒndnis und seine Mitglieder beschĂ€ftigen. So waren zum Beispiel die Beziehungen des Westens zu China ein vieldiskutiertes Thema der diesjĂ€hrigen Konferenz. „Wir EuropĂ€er mĂŒssen laut und deutlich sprechen, wenn China die internationale Ordnung herausfordert“, sagte die Beauftrage fĂŒr Sicherheitspolitik im AuswĂ€rtigen Amt, Tjorven Bellmann.

    Dabei sei es „absolut zentral, uns mit den USA in unserer Chinapolitik abzustimmen“, so Bellmann weiter. Gerade mit Blick auf Deutschland sah der Direktor der Joint European Disruptive Initiative AndrĂ© Loesekrug-Pietri hier KlĂ€rungsbedarf: „Wenn die Deutschen glauben, sie könnten mit China Handel treiben wie zuvor“ und gleichzeitig eine harte Haltung gegenĂŒber der Volksrepublik einnehmen, dann sei das „eine Illusion.“

    Übergeordnete Ziele und die RealitĂ€t vor Ort kritisch in den Blick nehmen

    Der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal unterstrich, dass es an der Zeit sei, Lehren zu ziehen – „grĂŒndlich und ehrlich“, gerade mit Blick auf kĂŒnftige Missionen. Denn es stehe fest, dass EinsĂ€tze außerhalb des NATO-BĂŒndnisgebiets weiterhin eine wichtige Aufgabe der Allianz seien, da Krisen sich stets ĂŒberregional auswirkten. Der Afghanistan- Einsatz der NATO habe „fĂŒr Sicherheit und StabilitĂ€t gesorgt, die Entwicklungshilfe und Wiederaufbau erst ermöglicht haben“. Doch die ĂŒbergeordnete Zielsetzung sei kritisch in den Blick zu nehmen: „Was wollen wir also erreichen? Was können wir erreichen?“ Laubenthal spitzte zu: „Nicht jedes Land benötigt ein Zweikammerparlament nach westlichem Vorbild, bevor ein Krisenmanagementeinsatz militĂ€risch beendet werden kann“.

    Sarah Bressan vom Global Public Policy Institute (GPPi) mahnte in diesem Zusammenhang einen realistischeren Blick auf die Situation in KrisenlĂ€ndern an: »Die afghanische Armee habe â€șeinfach die Waffen fallen lassenâ€č, ist eine vereinfachte und unzufriedenstellende Analyse«, sagte sie mit Blick auf die MachtĂŒbernahme der Taliban. »Uns fehlt oftmals die Perspektive und das VerstĂ€ndnis von der Lage vor Ort« – das sei mit Blick auf kĂŒnftige Engagements im Krisenmanagement unbedingt zu reflektieren, so Bressan.

    Nach Afghanistan: ein »Team Red« fĂŒrs Krisenmanagement

    WĂ€hrend Stoltenberg anschließend Bundeskanzlerin Angela Merkel traf, blickte der NATO Talk intensiv auf den Einsatz in Afghanistan, um daraus Lehren fĂŒr die Zukunft zu ziehen. BAKS-PrĂ€sident Ekkehard Brose dabei stellte den Vernetzten Ansatz deutscher Sicherheitspolitik ins Zentrum. Dieser sei in Afghanistan zwar teils erfolgreich praktiziert worden, „am allerwenigsten aber haben wir ihn zuhause verwirklicht“, kritisierte der Botschafter – „Eine Afghanistan-Politik aus einem Guss, mit Verve öffentlich vertreten von allen verantwortlichen Ressortleitern und dem Kanzler beziehungsweise der Kanzlerin – wann hat es die gegeben?“

    Die kĂŒnftige Bundesregierung habe die Chance, „in den eigenen vier WĂ€nden“ mehr KohĂ€renz zu schaffen „zugunsten einer angemessenen Handlungs- und FĂŒhrungsfĂ€higkeit Deutschlands in Krisen“, so Brose. Innerhalb der Bundesregierung brauche es zudem ein fest eingerichtetes „Team Red“, um regelmĂ€ĂŸig eine „grundlegende ÜberprĂŒfung von Zielen, Zielerreichung und Mitteleinsatz“ vorzunehmen, sagte der BAKS-PrĂ€sident. Die parlamentarische Kontrolle sei wichtig, aber sie mĂŒssen durch eine Kontrollinstanz innerhalb der Bundesregierung ergĂ€nzt werden.

    Der NATO Talk musste 2021 – wie schon im vorherigen Jahr – aufgrund der Corona-Pandemie leider ohne großes Publikum stattfinden, dieses mal live vom Medienschiff ThePioneer One. WĂ€hrend unsere Panelisten an Board die wichtigsten Themen der Außen- und Sicherheitspolitik debattierten, fuhren wir – entlang von BundesprĂ€sidialamt, Bundeskanzleramt und ReichstagsgebĂ€ude – auf der Spree durch das politische Berlin.

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    Weitere Informationen

    Autoren: Redaktion, Bundesakademie fĂŒr Sicherheitspolitik

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    Dario Weilandt

    Leiter Kommunikation und Digitale Medien
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